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30.01.2019

Feuerschützen packen an

Seit 1973 diente dieser Holzbau als Vereinsheim der Feuerschützen Kühbach. Der Zahn der Zeit hat kräftig daran genagt, deshalb wird das Domizil in diesem Jahr durch einen Neubau wieder in Holzständerbauweise ersetzt.
Bild: Erich Drittenpreis

In drei Monaten soll das neue Vereinsheim in Kühbach stehen. Mitglieder stimmen Erhöhung der Eigenleistung auf zehn Stunden zu

Der Neubau des Vereinsheimes stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Kühbacher Feuerschützen. Es stand erneut eine Abstimmung zu diesem Projekt auf dem Programm.

73 von 255 Mitgliedern zeigten Interesse. Sie erfuhren, dass die Gesamtbausumme von 200000 Euro wegen der schlecht kalkulierbaren Eigenleistung auf 250000 Euro erhöht werden soll. Deshalb war eine zweite Abstimmung nötig. Die Mitglieder diskutierten über die Eigenleistungen, die nur in Absprache mit den ausführenden Firmen erbracht werden können. Sie sind auch abhängig davon, wie viele Mitglieder zur Verfügung stehen. Die Mehrheit erklärte sich schließlich einverstanden mit der Erhöhung der Bausumme. Für den Neubau sind etwa drei Monate vorgesehen. Der Schießbetrieb wird davon nicht beeinträchtigt. Der Wirtschaftsbetrieb wird, soweit es geht, aufrechterhalten, wurde betont.

Da neben dem Neubau auch die Pflege und Instandhaltung der gesamten Anlage gewährleistet sein muss, beschloss die Mitgliederversammlung, die Pflichtarbeitsstunden zu erhöhen. Sie wurde von fünf auf zehn Stunden heraufgesetzt. Schützenmeister Erich Drittenpreis wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass er sich über die Pflichtarbeitsstunden hinaus über jede helfende Hand freuen werde. Angebote für die Übernahme oder Mithilfe bei den anfallenden Arbeiten nehme er gerne entgegen.

Neben den Mitgliedern war wie jedes Jahr eine Delegation des Partnervereins der Schmalzdoblschützen aus Kühbach im Bayerischen Wald anwesend. Deren Schützenmeister Konrad Geier legte das Augenmerk auf die nunmehr 30-jährige Partnerschaft der beiden Vereine. Bereits im Jahr 1988 wurde die Partnerschaft mit einer Urkunde besiegelt. Ihm ist auch nicht entgangen, dass die Feuerschützen zum ersten Mal mehr Mitglieder haben als sein Verein. Er werde daran arbeiten, versprach er.

Die beiden Schützenmeister Erich Drittenpreis und Helmut Toll ehrten zudem langjährige Mitglieder der Feuerschützen. Bereits 40 Jahre beim Verein sind Gisela Schneider, Michael Schneider, Josef Mair, Georg Schmalzl, Ferdinand Dietenhauser und Ludwig Dietenhauser. Es konnten auch wieder einige Mitglieder für 30-, 20- und 10- jährige Mitgliedschaft geehrt werden. (AN)

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