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Generalversammlung

27.03.2014

Feuerwehr kämpft um ein Fahrzeug

Um ein neues Fahrzeug geht es für die Feuerwehr Inchenhofen.
Bild: Christian Roch

Inchenhofener Brandschützer diskutieren hitzig

Beinahe schon hitzig war die Diskussion unter den Mitgliedern am Ende der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Inchenhofen. Es sei nicht mehr zeitgemäß, dass eine so große Gemeinde kein Einsatzfahrzeug mit Löschwassertank habe, bemängelten die Feuerwehrleute. 2016 seien dafür Mittel im Haushalt vorgesehen, teilte Bürgermeister Karl Metzger mit.

Es sei jetzt Zeit zu handeln, fanden die Feuerwehrleute. Seit mittlerweile einem Jahr liege der Antrag bei der Gemeinde. „Es ist nicht mehr zeitgemäß für so eine große Gemeinde, ein 30 Jahre altes Feuerwehrfahrzeug ohne Löschwassertank als Einsatzfahrzeug zu haben“, war der Tenor der Feuerwehrleute. Metzger wies darauf hin, dass im Haushalt 2016 Gelder dafür veranschlagt seien und er den Antrag weiter von seiner Verwaltung prüfen lassen werde. Ein Kriterium ist allerdings auch, dass das neue Feuerwehrauto in das Feuerwehrhaus passt. Deswegen müssten noch die Torhöhe oder Umbaumaßnahmen entsprechend geprüft werden, teilte der Bürgermeister mit.

Eine der wichtigsten Anschaffungen im vergangenen Jahr war laut Kommandant Richard Hartmann die Wärmebildkamera. Insgesamt war die Feuerwehr zu 17 Einsätzen ausgerückt. Rund 700 Stunden hatten die Aktiven dafür investiert. Besondere Herausforderungen waren darunter ein Autobrand, ein Hausbrand und das Beseitigen von Wespennestern.

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Gemeinde schafft digitale Geräte für Handyalarmierung an

Insgesamt hielt die Wehr 27 Übungen ab, an denen zwischen 15 und 20 Feuerwehrleute teilnahmen. 840 Stunden Zeit investierten die Feuerwehrler dabei. Die größte Einsatzübung war in der Brandschutzwoche, bei der eine Maschinenhalle verraucht wurde und die Feuerwehren im Umkreis mit eingebunden waren. Hartmann bedankte sich bei den Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter immer wieder für Einsätze freistellen. Außerdem nahmen die Feuerwehrleute an verschiedenen Ausbildungen wie Digital- und Sprechfunk, Anwendung des Defibrillators, Weiterbildungen der Kommandanten und einer Sonderübung zum Einsatz einer Drehleiter teil. Der Ausbildungsstand sei hervorragend, lobte Kreisbrandmeister Albert Wagner.

In diesem Jahr wird im Juni/Juli der Testbetrieb zum Digitalfunk stattfinden, bevor er dann im September eingeführt werde, teilte Kreisbrandinspektor Christian Happacher mit. In der Gemeinde stehe die Anschaffung digitaler Geräte für die Handyalarmierung an, informierte Bürgermeister Metzger. Demnächst soll ein Kurs zum richtigen Verhalten bei Gasaustritt angeboten werden.

Stolz ist die Feuerwehr auf die Jugend. Schatzmeisterin Franziska Edler legte einen positiven Kassenbericht vor. Im vergangenen Jahr investierte die Feuerwehr in die Restaurierung der Vereinsfahne und des Kassenbuches, das seit 1949 bis 2013 geführt wurde.

Schriftführer Max-Josef Strobl ließ die Geschehnisse des vergangenen Jahres Revue passieren und erinnerte unter anderem an das Steckerlfischessen am Karfreitag, das Vatertagsfest und an den Barbetrieb am Marktfest. Kreisbrandinspektor Happacher stellte fest, dass Inchenhofen ohne Feuerwehr undenkbar wäre, und bedankte sich für die ehrenamtliche Arbeit. (sws)

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