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16.03.2009

Franz Achter zum Gauschützenmeister gewählt

Aichach-Ecknach Neuer Gauschützenmeister des Schützengaus Aichach ist der Untergriesbacher Franz Achter. Bei der Jahreshauptversammlung am Samstag im Gasthaus Gutmann wählte ihn eine große Mehrheit an die Spitze des über 5000 Mitglieder starken Verbandes. Franz Achter führte seit dem Tod von Nikolaus Wittmeir im Jahre 2007 kommissarisch den Schützengau. Als zweiter Gauschützenmeister wurde der ehemalige Schützenmeister der Feuerschützen Kühbach Gerhard Lunglmeir gewählt. Unverändert hat Peter Schweiger aus Obermauerbach die Position des dritten Gauschützenmeisters inne.

Franz Achter versprach im Sinne von Nikolaus Wittmeir weiterzuarbeiten. Mit Gerhard Lunglmeir hat der Schützengau einen kompetenten Mitarbeiter gewinnen können (weitere Funktionäre siehe eigener Kasten.) Welchen Stellenwert der Schützensport hat, zeigte die Präsenz von Bürgermeister Klaus Habermann und Kreisrat Peter Tomaschko, der den Landrat vertrat.

Seinen Antrittsbesuch beim Schützengau machte der neu gewählte stellvertretende Bezirksschützenmeister Alfred Reiner aus Unterweikertshofen, der mit einer unangenehmen Nachricht aufwartete. Er kündigte eine Beitragserhöhung von zwei Euro pro Mitglied an, zur Sanierung der erst vor einigen Jahren erworbenen Schießanlage von Hochbrück. Gebraucht werden 2,5 Millionen Euro. Gauschützenmeister Franz Achter kritisierte: "Die gehen den einfachsten Weg und erhöhen die Verbandsabgabe, um an das Geld zu kommen. Wir Gauschützenmeister und ihr Schützenmeisterinnen und Schützenmeister haben dann die Aufgabe, dies den Mitgliedern zu verklickern."

Berichte der Bereichsleiter

Franz Achter zum Gauschützenmeister gewählt

Vor der Neuwahl gaben Franz Achter und die Bereichsleiter ihre Berichte ab. Achter erinnerte, dass das Schützenwesen und die Gauarbeit auf drei Säulen steht. Zwei sind gesellschaftliche Verpflichtungen und die Tradition des Schützenwesens in Bayern. Den Gauschützenmeister freute, dass bei der Sportlerehrung der Stadt Aichach die Luftpistolenmannschaft des Gaues mit Trainer Erich Eibl als Mannschaft des Jahres auf Platz drei kam.

Franz Achter dankte auch im Namen seines Schützenmeisterkollegen Peter Schweiger der Gauvorstandschaft für die Unterstützung seit Dezember 2007. Seit damals leiteten sie den Gau kommissarisch. Den Reigen der Berichte eröffnete Schriftführer Günter Sitta. Dass der Sportschützengau auf finanziell soliden Beinen steht, berichtete Sabine Baumeir. Kassenprüfer Hans Mertl bescheinigte den Schatzmeisterinnen Claudia Asam und Sabine Baumeir eine gute Kassenführung.

Über schießsportliche Ereignisse berichtete Gausportleiter Erich Eibl. Er ging auf die Gau-, Bezirks- und Deutschen Meisterschaften ein. Dabei schafften es von den 467 Teilnehmern 33 bis zur Bayerischen und sechs Schützen bis zur Deutschen Meisterschaft. Das Landkreiskönigsschießen, so sagte er, entpuppe sich immer mehr als Schießen des Schützengau Aichach. Aus gegebenem Anlass informierte er über eine Vorschrift des Innenministeriums, wie Luftdruckwaffen und scharfe Waffen versperrt werden müssen.

Rückblick auf Auf- und Abstiege

Rundenwettkampfleiter Willi Rittler blickte auf Auf- und Abstiege bei den Wettkämpfen zurück. Eibls Stellvertreter Martin Haider warb um rege Beteiligung beim Gauschießen in Sulzbach auf der Schießanlage der Adlerhorst Schützen. Eröffnet wird es am 13. April.

Dass die Damen manchmal treffsicherer sind als die Herren, machte Gaudamenleiterin Anni Birkmeir deutlich. Beim Damenschießen 2008/2009 beteiligten sich 126 Damen mit beachtlichen Leistungen. Über den Gaujugendtag in Aichach berichtete Gaujugendleiter Paul Schapfl. Der Nachwuchs schlägt sich auf überregionalen Wettkämpfen tapfer.

Laut Stefan Greppmeir hat die Aus- und Fortbildung im Gau hohen Stellenwert. Im zurückliegenden Vereinsjahr schulte er 70 Vereinsübungsleiter.

Bürgermeister Klaus Habermann hob hervor: "Das Stadtgebiet Aichach ist ein Ort, wo Schützentradition ganz oben steht. Der Tagungsort Ecknach kann auf eine 103-jährige Schützentradition zurückblicken." Edenrieds Schützenmeister Ignaz Oswald informierte über die Fahnenweihe vom 15. bis 17. März.

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