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Verkehrsfreigabe

27.09.2013

Freie Fahrt am Aichacher Tandlmarkt

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2 Bilder
Gut radeln lässt es sich offensichtlich auf dem umgestalteten Tandlmarkt, der gestern freigegeben wurde.
Bild: Erich Echter

Der nächste umgestaltete Abschnitt ist fertig. Ein kleines Stück fehlt allerdings noch

Die Autofahrer konnten es offenbar kaum erwarten: Schon bevor das obligatorische Band durchschnitten war, versuchte schon der erste über den Aichacher Tandlmarkt zu fahren. Jetzt ist diese Baustelle so gut wie abgeschlossen.

Bei der Eröffnung gestern Nachmittag fehlte wegen Lieferschwierigkeiten noch ein kleines Stück Pflaster auf dem südlichen Gehweg. Die Autofahrer wollte man aber nicht länger warten lassen. Seit dem Baubeginn am 21. Mai gab es für diese nur einen Weg heraus aus der Innenstadt: über die Bahnhofstraße. Jetzt ist nach dem Ende der Sperrungen bei Aichach-Ost und beim Bahnübergang eine weitere Engstelle beseitigt, so der Bürgermeister.

Habermann freute sich gestern, dass jetzt der nächste Bauabschnitt nach den Plänen von Landschaftsarchitekt Hans Brugger, der den städtebaulichen Wettbewerb gewonnen hatte, fertig ist. Schon 2012 war der erste Teil des Tandlmarkts mit dem Platz vor dem Verwaltungsgebäude umgestaltet worden. Auch der Eichenhain dort ist in diesem Zuge entstanden. „Ich denke, es ist städtebaulich gut gelungen“, befand der Bürgermeister gestern.

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Wie dort wurden im zweiten Teil das Kopfsteinpflaster im Fahrbahnbereich und das kleinteilige Pflaster auf den Gehwegen durch Bayerwald-Granit ersetzt. Die Bordsteine sind abgesenkt, der komplette Bereich ist barrierefrei und somit für Rad- und Rollstuhlfahrer ebenso wie für Kinderwagen und Rollatoren gut befahrbar – „funktional ein absoluter Gewinn“, so Habermann. Vier frisch gepflanzte Hainbuchen bringen etwas Grün in die Stadt. Ein Stahlband im Pflaster zeigt, wo früher die Stadtmauer mit dem Flunkturm verlaufen ist.

Bei gut 700000 Euro Kosten ein Zuschuss 300000 Euro

Mit dem Abschluss des jetzigen Abschnitts sei ein weiterer großer Schritt getan, um die städtebauliche Qualität und damit die Aufenthaltsqualität zu steigern, sagte Habermann. Viel Lob gab es für die beteiligten Unternehmen und die Verwaltung. Gekostet hat der Abschnitt 705000 Euro. Etwa 300000 Euro davon erwartet die Stadt als Zuschuss von der Regierung von Schwaben. Diese vertrat gestern Matthias Amann. „Ohne die Städtebauförderung ginge das nicht“, betonte Habermann.

Ohne diese hätte es auch die Stadtplatzsanierung nicht gegeben, für die es 1981 die Goldmedaille gab, blickte Habermann zurück. Dort, wo Stadtplatz und Tandlmarkt zusammenstoßen, „da kann man deutlich erkennen, dass Stadtentwicklung eigentlich nie fertig ist“, so der Bürgermeister. Sie sei ein laufender Prozess, der sich den jeweiligen, auch veränderten Lebensbedingungen anzupassen habe.

Das Band durften Anlieger mit durchschneiden. Sie hätten geduldig die Sperrung, Lärm und Schmutz ertragen, so Habermann. Die private Tiefgarage im Untergrund hatte zuvor wie schon der öffentliche Teil abgedichtet werden müssen.

Auf die Unterstützung der Regierung von Schwaben hofft Habermann auch weiterhin. Es stehen noch die Neugestaltung des Parkplatzes am Alten Friedhof und die beiden Vorstädte an.

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