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Aindling-Pichl

19.02.2017

Freude über neuen Radweg, Zurückhaltung bei Hundetoiletten

Zuhörer der Bürgerversammlung in Pichl (Aindling) sagten zwar, dass die Hundetoiletten eine Verbesserung gebracht hätten. Doch manche Hundebesitzer nähmen die Toiletten für ihre Vierbeiner nach wie vor nicht ernst.
Bild: Symbolfoto: Alfons Kern

Bei der Bürgerversammlung gab es Anerkennung für den Radweg Binnenbach-Eisingersdorf. Die Resonanz auf Hundetoiletten dürfte laut den Zuhörern größer sein.

So richtig heiße Themen kamen bei der Bürgerversammlung in Pichl nicht zur Sprache. Eine knappe halbe Stunde lang brachten zwei Dutzend Besucher im Gasthaus Seemüller eine Reihe von Anliegen vor. Walter Krenz, der Leiter der Verwaltung in Aindling, notierte als Protokollführer mit. Bürgermeister Tomas Zinnecker begrüßte seine beiden Vertreter Gertrud Hitzler und Josef Gamperl sowie den Marktgemeinderat in seiner halben Besetzung.

Die vielleicht bemerkenswerteste Wortmeldung war ganz am Ende zu hören. Bei Bürgerversammlungen können sich Zuhörer informieren oder Kritik üben an echten oder vermeintlichen Missständen. In Pichl wurde an dieser Stelle Dank ausgesprochen.

Er galt speziell Michael Balleis, weil er es geschafft hatte, einen Grundstücksbesitzer davon zu überzeugen, Flächen für einen Geh- und Radweg an der Straße von Binnenbach nach Eisingersdorf abzugeben. Dort wurde rauer Schotter aufgebracht, jetzt solle man Sand dazugeben, sagte ein anderer Besucher. Der Bürgermeister will sich vor Ort informieren.

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Gemeindeplatz in Pichl Am Gemeindeplatz in Pichl werden Kirchbäume zurückgeschnitten, deren Äste offensichtlich zu groß geworden sind.

Hundetoiletten in Pichl Die Hundetoilette in diesem Ort hat eine Besserung bewirkt, hieß es weiter. Von einem Idealzustand aber sei man noch weit entfernt, denn so mancher Hundebesitzer scheint die Angelegenheit nach wie vor nicht ernst zu nehmen.

Ortsdurchfahrt Eisingersdorf In Eisingersdorf wurde der erste Teil der Ortsdurchfahrt saniert. Und wann kommt der Rest an die Reihe? „Es wird weiter gemacht“, versicherte Zinnecker. Er konnte aber nicht sagen, ob das 2017 oder 2018 der Fall sein wird.

Bushaltestelle in Binnenbach Die Arbeiten an der Bushaltestelle in Binnenbach wird der Bauhof wie vereinbart durchführen, sobald er Zeit hat, so der Bürgermeister.

Biber in Pichl In Pichl hat sich ein Biber breitgemacht, was nicht gerade auf große Zustimmung stößt. Dieser Nager hat sich auf dem Grundstück, auf dem das Schloss steht, anscheinend ein unterirdisches Reich geschaffen. Wie es mit dem Tier weiter geht, dürfte sich nächste Woche zeigen, wenn ein Fachmann aus dem Aichacher Landratsamt der Marktgemeinde einen Besuch abstattet.

Höhe der Abwasserbeiträge Wird sich bei den Abwasserbeiträgen etwas ändern? Auf diese Frage von Roland Stegmann sagte Zinnecker: „Das halte ich für ein Gerücht, da ist nichts im Busch.“ Irgendwann aber werden gesplittete Gebühren für die Einleitung von Wasser ins Kanalsystem kommen – für Schmutz- und für Oberflächenwasser.

Schotter auf Gaulzhofener Wegen Eine andere Frage galt einem Bereich in der Nähe von Gaulzhofen, der zwischen der Schloßstraße und der Rohrbacher Straße liegt. Dort wurde ungeeigneter Schotter auf Wegen verteilt. Das hatte, wie berichtet, ein Nachspiel. In diesem Fall stellte der Bürgermeister klar: „Die Gemeinde hat keinen Euro gezahlt.“

Brücke am Mühlenweg Edenhausen Nicht zum ersten Mal bei dieser Gelegenheit brachte Ignaz Stegmann seinen Ärger über die Brücke am Mühlenweg in Edenhausen zum Ausdruck. Sie sei zu schmal für Gerät mit einer Breite von drei Metern. Zinnecker berichtete, dass der Bauausschuss sich die Stelle angeschaut habe, und sprach von einem Schönheitsfehler angesichts der Tatsache, dass das Bauwerk an der schmalsten Passage eine Breite von vier Metern aufweise.

Personal im Bauwesen Ignaz Stegmann brachte außerdem seine Verwunderung darüber zum Ausdruck, dass heute in der Aindlinger Verwaltung drei Personen für das Bauwesen zuständig seien. Früher habe das einer gemacht. Auch da mochte Tomas Zinnecker nicht zustimmen: „Die Leute haben jetzt Überstunden ohne Ende.“

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