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Friedberg: Nur wer mitmacht, kann mitgestalten

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Kommentar Von Thomas Goßner
21.08.2018

Von Kaiser Wilhelm lernen: Warum Friedberg die Folgen der Augsburger Wachstumspolitik nicht ignorieren darf.

Kaiser Wilhelm II. – von dem seine Untertanen auch gerne als „Willi mit der Kopfprothese“ sprachen – wird das schöne Zitat zugeschrieben: „Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung.“ Der Rest der Geschichte ist bekannt. Mitte der 1920er-Jahre war Willi längst nicht mehr Kaiser, aber über Deutschlands Straßen rollten bereits an die 100000 Autos.

Ähnlich wird es den Kommunen im Augsburger Umland gehen, die nicht rechtzeitig auf das rasante Wachstum in der großen Nachbarstadt reagieren. Man kann natürlich kritisieren oder gar ignorieren, was dort derzeit passiert. Aufhalten wird man diese Entwicklung aber keineswegs.

Es zeichnet eine kluge Politik aus, dass sie im Rahmen des Möglichen vorausschauend handelt. Nicht alles lässt sich planen. Aber die Entwicklungen in Augsburg sind seit Langem bekannt. Und ebenso lange wäre Zeit gewesen, sich Gedanken zu machen über die Zukunft der Region. Gut, dass die Friedberger CSU diese Debatte noch einmal anstößt, nachdem auch die mahnenden Worte im Kreistag bislang ohne Folgen geblieben sind. Denn nur wer Veränderungen akzeptiert, kann ihren Lauf beeinflussen.

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