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Für die Sicherheit auf Festen: Party machen ja, aber gesittet!

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Kommentar Von Philipp Schulte
14.06.2019

Private Sicherheitsdienste müssen bei großen festen wie dem Kühbacher Brauereifest oft schlichten. Eine Gratwanderung, die nur mithilfe der Gäste gelingen kann.

Securitys sind schnell die Buhmänner. Werden sie zu einer Schlägerei gerufen, können sie kaum binnen Sekunden feststellen, wer Täter und wer Opfer ist, und müssen die Personen erst mal trennen. Gegenüber Gästen einer Party sind sie in der Unterzahl. Wenn Freunde sich solidarisieren, stehen Security-Mitarbeiter schnell ganzen Gruppen gegenüber. Immer wieder bekommen sie Schläge ab, werden mit Flaschen beworfen und bespuckt.

Das Problem der Securitys

Dass Securitys nicht zimperlich agieren können, wenn sich ihnen jemand widersetzt, gehört zu ihrem Beruf. Das ist bei Polizisten nicht anders, die sich noch mit ganz anderen Straftaten herumplagen. Für Sicherheitskräfte ist ihr Beruf eine Gratwanderung. Sie dürfen nicht zu hart vorgehen und sollen deeskalierend wirken. Das ist um 1 Uhr morgens auf einer Party mit vielen Betrunkenen schwierig. Andererseits haben sie keinen Freibrief, Leute rauszuschmeißen.

Auch wenn wir immer wieder von Schlägereien auf Festen berichten: Insgesamt waren Großveranstaltungen in diesem Jahr im Landkreis friedlich. Das ist bei tausenden Besuchern nicht selbstverständlich. Zum Einsatz kamen beim Brauereifest in Kühbach zum ersten Mal Body-Cams bei Polizisten. Die sind bei Securitys hoffentlich nicht notwendig. Auch betrunken kann man sich benehmen.

Lesen Sie dazu den Artikel: Brauereifest und Co. - Greifen Securitys bei Schlägereien zu hart durch?

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