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Rehling

23.03.2018

Funkmast: Gemeinderat legt sich fest

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In Schwabegg (Kreis Augsburg) steht ein rund 40 Meter hoher Behördenfunkmast. Auch in Rehling ist ein geplant. Die Frage ist, wohin?
Bild: Dieter Schuster

Gremium schickt Zwei-Standort-Alternative ins Rennen. Das könnte teuer werden. Wo die Funkmasten stehen sollen und was das LKA vorschlägt.

Das Thema Funkmast hat den Rehlinger Gemeinderat am Donnerstag in seiner nichtöffentlichen Sitzung beschäftigt. Stefan Klein vom Landeskriminalamt (LKA) hat dem Gemeinderat die möglichen Standorte bei einer Zwei-Standort-Lösung vorgestellt. Für das Gebiet Allmering kämen die Standorte a1, a2 und a3 in Betracht, die alle drei nördlich von Allmering liegen. Favorisiert wurde vom Gemeinderat schließlich Standort a2, weil die anderen Strahlung in Richtung Gamling verursachen würden, wie Bürgermeister Alfred Rappel erklärte.

Vom Schleicherhof in Allmering aus gesehen befindet sich Standort a1 in etwa in Verlängerung des nördlich verlaufenden Gamlinggrabens, a3 etwas östlich davon, etwa in Verlängerung des Rohrbachgrabens und Standort a2 etwas westlich von Standort a1. Beim Standort a1 würde ein Stahlgittermast mit 35 Metern Höhe aufgebaut werden. Der Standort a2 liegt tiefer, hier ergibt sich eine Masthöhe von etwa 45 Metern, um die Baumwipfel entsprechend zu überragen. Der Mast werde mit einer Sektoral-Antenne mit südwestlicher Ausrichtung bestückt, wie es hieß.In der Lechebene kämen die Standorte a und b gleichermaßen in Betracht.

Das LKA bevorzugt den Standort a, südlich von St. Stephan am Hörgelaugraben auf Höhe des Sees. Hier wäre die Stromzuleitung um etwa 10000 Euro günstiger, erklärte der Bürgermeister.

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Rehling: Hier könnte der Funkmast künftig stehen

Der Gemeinderat bevorzugt den Standort b weiter südwestlich Richtung Lech, weil dieser von der Wohnbebauung von St. Stephan etwa doppelt so weit entfernt ist (etwa 1100 statt 550 Meter), auch wenn er zu Kagering etwas geringer wäre (900 statt 1000 Meter) wäre. Hier soll ein Schleuderbetonmast mit 45 Metern Höhe errichtet werden, der mit einer Rundstrahlantenne bestückt ist.

Die Zwei-Mast-Lösung verursacht durch Bau und Betrieb Mehrkosten von 650000 Euro in zehn Jahren, hieß es. Das LKA wird dem Innenministerium die möglichen Standorte für die Zwei-Mast-Lösung mit dem Hinweis auf die Mehrkosten und der Stellungnahme der Gemeinde dazu übermitteln, so der Bürgermeister. Die Entscheidung werde dann wohl das Innenministerium treffen.

Nach ausführlicher Diskussion beschloss der Gemeinderat einstimmig (14 Stimmen), den beiden Alternativstandorten a2 (Allmering) und b (Lechebene) für den Behördenfunk nicht zu widersprechen. Der Rat habe sich aus optischen Gründen gegen den ursprünglichen Standort (auf Grundstück 2044) entschieden. Er sah das Landschaftsbild beeinträchtigt, so Rappel. „Dem Gemeinderat ist bewusst dass mit dem abgelehnten Standort auf Grundstück Flurnummer 2044 auch eine Standortalternative für den Mobilfunk wegfällt und zukünftige Standorte für den Mobilfunk dadurch ungeklärt bleiben“, heißt es weiter aus dem Gemeinderat.

Die Mehrkosten von 10000 Euro für die Stromzuleitung zum Standort b gegenüber Standort a in der Lechebene würde die Gemeinde übernehmen. (kabe)

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27.05.2018

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