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Aktion

04.09.2019

Gäste gruseln sich gerne im Maislabyrinth

Keine Angst hatten diese Kinder im Maislabyrinth - trotz des Gespenstes im Hintergrund.
Bild: Josef Mörtl

Die Geisternacht in Radersdorf kommt bestens an. Manche Besucher nehmen dafür weite Wege in Kauf

Da hatte Hans Tyroller, der Betreiber des Radersdorfer Maislabyrinths, so richtig Glück mit dem Wetter. Bei der zweiten Geisternacht in seinem riesigem Maisfeld am Ortsrand von Radersdorf dürfte es wohl die letzte laue Sommernacht für heuer gewesen sein. Dementsprechend groß war der Besucherandrang rund ums Maisfeld.

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Tyroller hatte die Aktion bestens vorbereitet. Für die Versorgung der Besucher war die Reservistenkameradschaft Inchenhofen mit Steaksemmeln und Bratwurstsemmeln zuständig. Es gab kühle Getränke jeder Art, und für die Kinder natürlich Eis. Die Mädchen und Buben konnten sich austoben auf dem Spielplatz bei Seilbahn, Trampolin und Karussell.

Die Besucher der Geisternacht waren wieder aus nah und fern gekommen – bis zu einem Umkreis von etwa 100 Kilometer. Und es waren meist Familien mit ihren Kindern, die sich dieses nächtliche Grusel-Spektakel nicht entgehen lassen wollten.

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Die meisten waren ausgestattet mit Stirnlampen, denn nach Einbruch der Dunkelheit wurde es richtig gruselig im Maisfeld. Um die 15 verkleidete Gespenster hatten sich neben den verschlungenen Wegen im Labyrinth versteckt und scheuchten die Besucher auf. Eine Nebelmaschine sorgte für zusätzlichen Gruselfaktor – und noch dazu schlechte Sicht. Den Effekt verstärkte schaurige Musik. Doch die meisten der Besucher hatten ihren Spaß an der Geisterstunde.

Viele von ihnen waren am Ende dann aber doch froh, als sie nach der mehr als einstündigen Spukwanderung wieder zum Ausgang gelangten.

Dort gab es übrigens einen funkelnden Lichtblick: Als es stockdunkel war, wurde über dem Maisfeld ein gelungenes Feuerwerk abgebrannt. (möd)

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