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Jetzendorf

21.02.2021

Gartenhaus brennt: 67-Jähriger stirbt an schwersten Verletzungen

Nach einem Gartenhausbrand in Jetzendorf (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) ist ein 67-Jähriger gestorben.
Bild: Wolfgang Widemann (Symbolbild)

Der Gartenhausbesitzer versucht trotz schwerster Brandverletzungen zu löschen. Ein Hubschrauber bringt ihn ins Krankenhaus. Dort stirbt er am Wochenende.

Schwerste Brandverletzungen hat ein 67-Jähriger beim Brand seines Gartenhauses am Freitag in Jetzendorf (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) erlitten. Am Wochenende sei er in einer Münchener Klinik gestorben, berichtet das Polizeipräsidium Oberbayern Nord.

Wie die Polizei berichtet, bemerkten zwei Spaziergänger am Freitag kurz vor 17 Uhr, dass aus einer Gartenhütte auf einer Grünfläche oberhalb der Staatsstraße 2337 zwischen Jetzendorf und Volkersdorf Rauch austrat. Kurz darauf stand das Gartenhaus auch schon in Vollbrand.

Spaziergänger kümmert sich um den Verletzten

Während einer der Spaziergänger den Notruf wählte, kümmerte sich der andere um den Gartenhausbesitzer. Dieser hielt sich zu diesem Zeitpunkt bereits vor der Hütte auf und versuchte trotz erkennbar schwerer Brandverletzungen das Feuer zu löschen. Einem der Männer gelang es, den offensichtlich unter Schock stehenden Verletzten vom Brandherd wegzuziehen und in Sicherheit zu bringen. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte leistete er dem 67-Jährigen zusammen mit einem zwischenzeitlich hinzugekommenen Passanten erste Hilfe.

Der Gartenhausbesitzer wurde anschließend zur weiteren medizinischen Versorgung mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchener Klinik geflogen.

Den Brand löschten die Feuerwehren aus Petershausen und Jetzendorf. Das Gartenhaus wurde völlig zerstört. Der Sachschaden beträgt circa 2000 Euro.

Erste Erkenntnisse zur Brandursache in Jetzendorf

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Brandermittler der Kriminalpolizeiinspektion (KPI) Ingolstadt brach das Feuer im Inneren des Gartenhauses aus. Als Ursache kommt laut ein fahrlässiger Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten in Betracht. Hinweise auf Fremdeinwirkung hätten sich bisher nicht ergeben, heißt es im Polizeibericht. (bac)

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