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Fahrzeugweihe

09.05.2016

Gebenhofener Wehr ist „Champions League“ im Löschen

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4 Bilder
Das ist es: das neue MLF (Mittleres Löschfahrzeug) der Freiwilligen Feuerwehr Gebenhofen.
Bild: Christine Schmid-Mägele

Die Freiwillige Feuerwehr in dem Affinger Ortsteil feiert ihr neues Löschfahrzeug. Die Erinnerung an den Tornado vor einem Jahr ist dabei präsent

Die Buchstaben „CL“ stehen auf dem neuen MLF (Mittleres Löschfahrzeug) der Freiwilligen Feuerwehr Gebenhofen. Landrat Klaus Metzger interpretierte das bei der Segnung des neuen Fahrzeugs am Samstagabend gegenüber den Gebenhofener Aktiven so: „Ihr seid Champions League.“

Der Landrat erinnerte bei seiner Ansprache an den Tornado vor einem Jahr und betonte, dass sich die Gebenhofener Feuerwehr vorbildhaft verhalten hatte: „Ihr wart und seid Vorbild für uns alle.“ Damit bedankte sich Metzger gleichzeitig bei allen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern aus der Gemeinde Affing für deren Einsätze und betonte, wie wichtig der Zusammenhalt sei. Diesen Zusammenhalt demonstrierten Landrat Metzger und Bürgermeister Markus Winklhofer, indem sie beide auf die Bühne traten: „Wir kommen nur weiter, wenn wir tatsächlich beieinander- stehen“, so Metzgers Resümee.

Von der Dorfmitte aus zogen alle Fahnenabordnungen und die Dorfbevölkerung, begleitet von der Rehlinger Musikkapelle, zur neu erbauten Halle des Zweiten Kommandanten Stefan Haas, wo ein gemeinsamer Gottesdienst stattfand. Neben allen Feuerwehren aus den Ortsteilen der Gemeinde Affing waren auch die lokalen Ortsvereine mit Fahnenabordnung erschienen: der Katholische Burschenverein Gebenhofen-Anwalting, die DJK Gebenhofen-Anwalting, der Frauenbund Anwalting, der Krieger- und Soldatenverein Gebenhofen-Anwalting und die Volkstanzgruppe Gebenhofen-Anwalting. Pfarrer Max Bauer verwies in seiner Predigt auf die Gaben des Heiligen Geistes, die besonders für die Feuerwehrleute zutrafen: Mut, Liebe und Gemeinschaft zeigten sich in der Einsatzbereitschaft der Feuerwehrler, die durch ihre Hilfe und Kameradschaft zeigten, dass diese Begriffe nicht nur leere Worthülsen seien. Am Jahrestag des Tornados wird eine ökumenische Andacht auf dem Salzberg gefeiert.

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Bevor Pfarrer Max Bauer das neue Fahrzeug segnete, begrüßte der Vorsitzende der Feuerwehr, Wolfgang Neukäufer, die Gäste und Vereinsabordnungen sowie die Ehrengäste, darunter Kreisbrandrat Ben Bockemühl, Kreisbrandinspektor Klaus Hartwig und Kreisbrandmeister Andreas Stegmann sowie Ehrenkreisbrandinspektor Gerd Auer. Ebenso freute er sich über die Vertreter der Firmen, die das Fahrzeug geliefert hatten: Firma Fischer aus Dinkelscherben, und MAN Truck und Bus aus Gersthofen). Ehrenvorsitzender Sebastian Kocher war aus gesundheitlichen Gründen verhindert.

Neukäufer und der Kommandant, Andreas Settele, verwiesen darauf, dass vor 40 Jahren das alte Feuerwehrauto, das LF8, gesegnet wurde. Beide bedankten sich bei Bürgermeister und Gemeinderäten für die „Entscheidung, ein neues Löschfahrzeug für die Gebenhofener Wehr zu beschaffen“.

Auf die Weihe des alten LF8 ging auch Bürgermeister Winklhofer ein: „Damals, 1976, nahmen mehrere junge Feuerwehrler ebenfalls ihren Dienst auf – eine komplette Gruppe ist heute noch aktiv dabei, allen voran Kommandant Andreas Settele.“ Winklhofer betonte, dass es eine selbstverständliche Aufgabe der Gemeinde sei, für die Ausstattung der Feuerwehr zu sorgen. Das Wichtigste seien die Menschen in der Feuerwehr. Mit ihrem Einsatz und damit ihrem Dienst an der Allgemeinheit verdienten sie immer wieder die höchste Anerkennung. Die Gemeinde Affing darf sich über einen Zuschuss von rund 40000 Euro vom Freistaat Bayern und dem Landkreis Aichach-Friedberg freuen. Die Kosten für das neue Löschfahrzeug betragen rund 200000 Euro; der Vorstand der Gebenhofener Wehr hatte sich nicht für das größere LF10 ausgesprochen, sondern für ein günstigeres MLF. Dieses kompakt gebaute Feuerwehrfahrzeug wird der Gebenhofener Wehr „in den nächsten Jahren bei Einsätzen und Übungen gute Dienste leisten“, war Kommandant Settele überzeugt.

Die Feuerwehrleute und die Dorfbevölkerung verbrachten noch einige geselligen Stunden, und die Kinder durften sich das neue Fahrzeug auch von der Nähe anschauen.

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