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Städte- und Gemeindebund fordert Ausweitung der Maskenpflicht in Deutschland

20.03.2009

Gegentore verhindern

Aichach So allmählich wird es Zeit, Abschied zu nehmen. Abschied vom Handball in der Bayern- und zuletzt in der Landesliga. Bevor die Spieler des TSV Aichach in der Bezirksoberliga landen, bieten sie noch in den beiden kommenden Heimpartien einen Eindruck von der Klasse, die an der Spitze gezeigt wird. Am Samstag gibt um 19.15 Uhr der TSV Niederraunau seine Visitenkarte in der Turnhalle am Gymnasium ab und eine Woche danach die SSG Metten. Beide Gästeteams haben echte Titelchancen.

VON JOHANN EIBL

Vor einer Woche standen sie sich im direkten Vergleich gegenüber, wobei Niederraunau im Heimspiel vor 400 Zuschauern sein derzeitiges Leistungsvermögen mit Nachdruck demonstrierte und 25:21 siegte. Offensichtlich ist den Westschwaben nach dem Abstieg aus der Bayernliga der Umbruch im Team gelungen. Jetzt scheint die ausgesprochen junge Truppe reif für höhere Aufgaben.

Über diese Entwicklung staunt auch der Aichacher Trainer Udo Mesch: "Die haben dazu gelernt. Das hätte ich ihnen nicht zugetraut." Dass der TSV Niederraunau nun Lunte gerochen hat und auf Dauer ganz oben mitspielen will, dürfte außer Frage stehen. Dennoch hegt Mesch eine leise Hoffnung für das Kräftemessen am Samstag: "Diese Mannschaft hat bisher zwei Gesichter gezeigt." Damit meint er die Heimstärke und die Auswärtsschwäche.

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Doch Aichachs Chancen sind nur gering, schon allein deswegen, weil die personellen Probleme in diesen Wochen einfach nicht abreißen wollen. Beispiel: Timo Ruhnke, der seit Jahren nicht wegzudenken ist aus diesem Team. Vor einigen Wochen zog er sich einen Fingerbruch zu, als der ausgeheilt war, stürzte er zweimal heftig auf den Ellbogen. Also wird diesmal wohl erneut Frank Wäsler einspringen. Sollte Ruhnke ausfallen, wird voraussichtlich Manfred Szierbeck wieder dem Kader angehören. Auch Wolfgang Sumperl ist ein Kandidat. Und endlich steht Patrick Wolf wieder parat, das wird nicht zuletzt Markus Meier gerne sehen, der damit als Torjäger vom Dienst entlastet wird.

Mesch freut es, wenn er offene Stellen mit Oldboys besetzen kann. Aber: "Das sollte die Ausnahme bleiben", sagt er über Roland Fackler. "Trotz seiner hervorragenden Leistung, aber für die anderen ist das eine Bankrotterklärung. Wenn es geht, sollen die spielen, die auch in der nächsten Saison spielen. Die sollen Erfahrungen sammeln und den Karren aus dem Dreck ziehen."

Oliver Huber gehört der jungen Garde an, doch vorerst muss er zuschauen. In einem Jugendspiel geriet er mit einem gegnerischen Spieler aneinander. Die Schiris kassierten die Pässe der beiden Spieler ein, die seither gesperrt sind.

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