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Sielenbach

11.12.2020

Gemeinde unterstützt TSV Sielenbach bei der Sportheim-Sanierung

Die Duschen und Toiletten im Bereich unter dem Balkon des Sielenbacher Sportheims sollen erneuert werden. Die Gemeinde gewährt einen hohen Zuschuss.
Bild: Alice Lauria (Archivfoto)

Plus Der Gemeinderat Sielenbach genehmigt für das Projekt einen großzügigen Zuschuss. Dafür, dass er so hoch ausfällt, gibt es einen ganz bestimmten Grund.

Eine umfangreiche Sanierung des Sportheims plant der TSV Sielenbach. Für rund 80.000 Euro sollen unter anderem Wasserleitungen erneuert, die alte Heizung entsorgt und die Fenster ausgetauscht werden. In der Sitzung am Mittwoch beschloss der Gemeinderat einen Zuschuss. Aus einem bestimmten Grund fiel der großzügig aus.

Die alte Ölheizung ist außer Betrieb, seit das Sportheim vor einem Jahr an das Nahwärmenetz angeschlossen wurde. Nun muss die Heizung ausgebaut und die Öltanks müssen fachgerecht entsorgt werden. Im Rahmen dieser Arbeiten muss eine Türöffnung zu den alten Tanks geschaffen werden. Da der TSV seit geraumer Zeit Probleme mit der Wasserversorgung hat, sollen die alten Wasserleitungen im Sportheim erneuert und zum Schutz der neuen Leitungen eine Enthärtungsanlage eingebaut werden.

TSV Sielenbach: Arbeiten an Sanitäranlagen und Fenstern

Außerdem plant der TSV, in den Sanitäranlagen und Duschen die Fliesen zu erneuern und die alten Armaturen durch neue zu ersetzen sowie die alten Holzfenster gegen neue Fenster auszutauschen. Alles in allem rechnet der Verein mit einer Investition in Höhe von rund 80.000 Euro. 20.000 Euro davon finanziert der TSV aus Eigenmitteln, 8000 Euro steuert die Abteilung Fußball bei. Der Rest wird über Zuschüsse und ein Darlehen finanziert.

Der Gemeinderat stimmte zu, die Baumaßnahmen mit einem Zuschuss in Höhe von 20.000 Euro, also rund 25 Prozent, zu unterstützen. Zweiter Bürgermeister Franz Moser erinnerte daran, dass der TSV von allen Vereinen in der Gemeinde die meiste Jugendarbeit macht. "Das sollten wir unterstützen.“ Jürgen Oswald gefiel, dass der Verein viel Eigenleistung investiert. In den vergangenen drei Jahren hatte der TSV unter anderem für 15.000 Euro die Küche saniert und 9000 Euro in den Anschluss an die Nahwärme gesteckt.

TSV Sielenbach plant viel Eigenleistung ein

Auch bei der Sanierung des Sportheims ist Eigenleistung eingeplant. Vielleicht falle die sogar höher aus, als jetzt veranschlagt, meinte Horst Pappenberger, der dem Vorstand des Vereins angehört. Vom Bayerischen Landessportverband kommt ein 30-prozentiger Zuschuss, also rund 24.000 Euro.

Die Fördergelder werden allerdings erst ausbezahlt, wenn alle Arbeiten komplett abgeschlossen sind. Der Verein rechnet damit, dass er den Anteil des BLSV für mindestens ein Jahr vorfinanzieren muss. Dazu kommt ein Darlehen über 8000 Euro. Um den Zinssatz auf ein Minimum zu reduzieren, beantragte der TSV eine Kommunalbürgschaft für die Zwischenfinanzierung. Dem stimmte der Gemeinderat zu. Er regte außerdem einen barrierefreien Zugang zu den Toilettenanlagen an.

Weitere Themen der Sitzung des Sielenbacher Gemeinderats

Bonus für Personal Als größer Arbeitgeber in der Gemeinde regte Zweiter Bürgermeister Franz Moser an, allen Mitarbeitern, die mit Kinderbetreuung zu tun haben, einen einmaligen Bonus zu zahlen. Voraussichtlich in der Januarsitzung wird der Gemeinderat über den Vorschlag diskutieren.

Kanzlei geschlossen Die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Dasing ist von Montag, 28. Dezember, bis Dienstag, 5.Januar, zu. Am Donnerstag und Freitag, 7. und 8. Januar, gibt es nur einen eingeschränkten Dienst. Die Gemeindekanzlei in Sielenbach ist an den beiden Montagen, 28. Dezember und 4. Januar, geschlossen.

Spenden angenommen Altbürgermeister Martin Echter spendete jeweils 200 Euro für den Kindergarten Tödtenried und das Kinderhaus Sonnenschein in Sielenbach.

Zwei Seniorenbeauftragte Auf den Aufruf der Gemeinde meldeten sich die frühere Gemeinderätin Monika Wolf, ehemals Breitsameter, und Ferryal Weinmüller als Seniorenbeauftragte. Bürgermeister Heinz Geiling sagte ihnen seine Unterstützung zu.

Bauantrag zugestimmt In der Martinstraße soll ein Einfamilienhaus mit Garage sowie eine Garage mit Werkstatt gebaut werden. Der Gemeinderat hatte keine Einwände.

Bauplatz frei Ein Bauplatz im neuen Baugebiet "Reutgasse“ wurde zurückgegeben. Die Gemeinde wird ihn im neuen Jahr entsprechend ihrer Baulandkriterien wieder ausschreiben.

Entlastung zugestimmt Keine Einwände gab es gegen die Jahresrechnung 2015 bis 2019. Das Gremium stimmte einer Entlastung zu.

Nächste Sitzung Im neuen Jahr tagt der Gemeinderat ausnahmsweise erst am Mittwoch, 20. Januar.

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