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Adelzhausen

09.08.2019

Gemeinderat Adelzhausen: Der Supermarkt kommt später

Bis die Kunden in Adelzhausen in dem geplanten Edeka-Supermarkt einkaufen können, wird es noch etwas dauern. Der Flächennutzungsplan muss dafür geändert werden.
Bild: Ulli Hamm

Adelzhausen muss den Plan für den Edeka-Markt überarbeiten. Für das Projekt am Mühlweg muss der Flächennutzungsplan geändert werden.

Ziemlich schnell waren die Adelzhauser Gemeinderäte in ihrer Sitzung am Mittwochabend. In knapp 30 Minuten waren alle Tagesordnungspunkte abgehandelt. Einer wurde vorerst zurückgestellt, weil noch nachgebessert werden muss.

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Dabei geht es um den geplanten Edeka-Supermarkt, der auf einem rund 6000 Quadratmeter großen Grundstück am Mühlweg gebaut werden soll (wir berichteten). In der Sitzung war geplant, einen Beschluss zum Aufstellen des Bebauungsplans für das „Sondergebiet Einzelhandel“ zu fassen. Bürgermeister Lorenz Braun informierte den Gemeinderat über das Ergebnis eines Gesprächs, das er gemeinsam mit Vertretern des Planungsbüros Opla Anfang der Woche bei der Regierung von Schwaben hatte: „Der Plan muss überarbeitet werden.“

Flächennutzungsplan muss geändert werden

Konkret geht es um den Flächennutzungsplan, der geändert werden muss, weil das geplante Vorhaben im Außenbereich liegt, teilte der Bürgermeister auf Nachfrage der Aichacher Nachrichten mit. Auf Details wollte Braun nicht eingehen. Die Überarbeitung des Plans werde eine Verschiebung des Zeitplans mit sich bringen, vermutete der Bürgermeister. Ursprünglich war vorgesehen, im Frühjahr mit dem Bau des Supermarktes zu beginnen. Bis Oktober 2020 sollte das Projekt abgeschlossen sein.

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Adelzhausen: Anwohner machen Weg staubfrei

Eigeninitiative zeigen Anwohner der Johannes-von-Nepumuk-Straße im Ortsteil Burgadelzhausen. Sie wollen in den unbefestigten Weg einen staubfreien Belag einbauen, nachdem ein Ausbau laut Auskunft des Bürgermeisters nicht infrage kommt. Der Gemeinderat stimmte zu, das Material zur Verfügung zu stellen. Außerdem wird die Gemeinde auf dem Weg eine Wasserführung herstellen. Bis zu maximal 10.000 Euro will die Gemeinde dafür ausgeben. Einen Teil des Weges befestigte bereits die Freiwillige Feuerwehr, die dort ihren Standort hat.

Zuschuss für Kirchen

Mit bis zu 65.000 Euro wird der Gemeinderat laut einem Beschluss vom Juni 2017 die Sanierung und Instandsetzung der beiden Kirchen St. Leonhard und St. Laurentius in Heretshausen bezuschussen. Das entspricht zehn Prozent der geschätzten Kosten. Für die St.-Leonhard-Kirche lag die Schätzung bei 140.000 Euro, tatsächlich kostete die statische Instandsetzung knapp 195.000 Euro. Der Gemeinderat stimmte zu, davon zehn Prozent, also rund 19.500 Euro, zu übernehmen. Für St. Laurentius bleibt damit ein Zuschuss von maximal 45.500 Euro.

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