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Gemeinderat
11.03.2020

Glasfaser fürs Petersdorfer Rathaus

Das Petersdorfer Rathaus soll mit Glasfaserleitungen erschlossen werden.

Die Sanierung der Grundschule schreitet voran und auch im Rathaus wird modernisiert. Ein Förderprogramm verspricht hohe Zuschüsse bei der Glasfaser-Erschließung

Petersdorfs Bürgermeister Dietrich Binder nutzte die Gemeinderatssitzung am Montagabend dazu, um die Räte und die Gäste über den aktuellen Status quo der Sanierungsmaßnahmen an der Grundschule in Willprechtszell zu informieren. Diese stehen für den Schulverband „bis Ende der Sommerferien im Fokus“, erklärte Dietrich Binder.

Vor allem von diesen Ausschreibungsergebnissen berichtete der Rathauschef: Brandschutztüren für rund 62000 Euro, Sanitäranlagen für 25000 Euro, Außenjalousien für 20000 Euro sowie eine Heizung, die mit einem Ausschreibungsergebnis von 98000 Euro rund 20000 Euro über den kalkulierten Kosten liegt. Das sind die Leistungen, die bereits vergeben wurden. Für die Brandmeldeanlage, die Bauarbeiten sowie Trockenbau und Fliesenlegerarbeiten läuft gerade das Ausschreibungsverfahren.

Darüber hinaus fiel in der Sitzung ein einstimmiger Beschluss zur Glasfasererschließung: Das Rathaus soll mit Glasfaser erschlossen werden. Da die Gemeinde Petersdorf ein Raum mit „besonderem Handlungsbedarf“ ist, kann die Kommune von einer Fördermaßnahme der Staatsregierung profitieren, bei der 90 Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 50000 Euro) gedeckelt sind. Bis Ende 2021 läuft das Förderprogramm.

Im Zuge der Gemeinderatssitzung stimmten die Räte für die Erschließung des Rathauses mit einem Glasfaseranschluss sowie für die Beauftragung des Fachbüros. Bürgermeister Binder ergänzte: Der Anschluss des Feuerwehrhauses und des Bauhofes, die sich in direkter Nähe zum Rathaus befinden, ist nicht förderfähig, allerdings käme der Gemeinde die „gute Vorplanung“ zugute, erklärte der Rathauschef. Es gebe bereits Leerrohre, sodass voraussichtlich auch Bauhof und Feuerwehrhaus ans Glasfasernetz gehen können.

In der Schlossstraße in Schönleiten genehmigten die Räte einen Dachgeschossausbau; in der Axtstraße in Willprechtszell stimmten sie dem Neubau eines Einfamilienhauses zu.

Zur Rechnungsprüfung für das Jahr 2016 gab es keinerlei Rückfragen des Gremiums an Kämmerin Georgia von Kobyletzki. Einstimmig beschlossen die Räte die Prüfungserinnerungen, die über- und außerplanmäßigen Ausgaben sowie die Feststellung und Entlastung der Jahresrechnung.

Auch die Feststellung und Entlastung der Jahresrechnung der Wasserversorgung 2019 erfolgte einstimmig. Die Bilanzsumme liegt bei rund 1,6 Millionen Euro, erklärte Kämmerin Georgia von Kobyletzki den Gemeinderäten. Der Jahresgewinn liege bei knapp 3000 Euro. Dieser Gewinn wird mit den Verlustvorträgen verrechnet.

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