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Aindling

17.01.2020

Gemeinderat: Neue Kindertagesstätte soll schon im Oktober öffnen

Aindlinger Gremium beschließt Änderungen am Bebauungsplan am Marktanger II Nord einstimmig. Welche Anregungen es für das Projekt gibt.

Der Aindlinger Gemeinderat hat einstimmig den Bau der neuen Kindertagesstätte am Marktanger Nord beschlossen. Nun fehlt noch die Baugenehmigung des Landratsamts. Bürgermeister Tomas Zinnecker (CSU, Freie Wählergemeinschaft), sagte, dass er gebannt darauf warte. Ab Oktober sollen die Kindergartenkinder in dem Gebäude nördlich der Marktangersiedlung Richtung Arnhofen betreut werden. Der Gemeinderat besprach in seiner Sitzung Stellungnahmen von Behörden und Trägern öffentlicher Belange zu den Änderungen des Bebauungsplans „Marktanger II Nord“. Aus der Öffentlichkeit gingen keine Stellungnahmen ein.

Das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung wies darauf hin, dass bei Flächenänderungen die Koordinaten von Luftbildern überprüft werden müssten. Die Verwaltung konnte die Bedenken jedoch ausräumen, da in der digitalen Flurkarte Grenzsteine vorhanden sind. Das Landratsamt regte an, dass sich die Fluchttreppe im Süden und das Müllhäuschen im Norden des Geländes außerhalb der Baugrenze und außerhalb der Fläche für Stellplätze sowie Zufahrten zu Nebenanlagen befinden. Die Verwaltung teilte die Bedenken wegen der Treppe, der Bebauungsplan müsse jedoch nicht geändert werden. Die Nebenanlagen werden klarer dargestellt. Bezüglich des Müll-Häuschens treffen die Bedenken aus Gemeindesicht nicht zu.

Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth wies daraufhin, die Flächen für den Hochwasserschutz in den gesamten Geltungsbereich des Bebauungsplans aufzunehmen. Der Rat entschied, den Plan zu ergänzen. Darüber hinaus beschlossen die Ratsmitglieder, der Dorfhelferinnen- und Betriebshelferstation einen Zuschuss von 668,70 Euro zu gewähren. Um Anträge auf Zuschüsse für diese Höhe zukünftig nicht im Gemeinderat behandeln zu müssen, schlug die Verwaltung vor, die in der Geschäftsordnung festgehaltenen Wertgrenzen für den Bürgermeister zu erhöhen. Beratungen darüber sollen in der neuen Legislaturperiode folgen.

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