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05.02.2015

Gemeinderat macht bei Straße Druck

Von Binnenbach nach Eisingersdorf: Plan aber noch nicht fertig

Beim Ausbau der Ortsverbindungsstraße von Binnenbach nach Eisingersdorf macht der Marktgemeinderat Aindling Druck. Obwohl die Planung von Ingenieur Albert Eibl noch nicht ganz fertig ist – auch die Kosten stehen noch nicht fest –, segnete das Gremium den Entwurf am Dienstagabend ab. Somit könnte bereits Ende Februar ausgeschrieben werden. Die Zeit drängt, da die Baufirmen derzeit noch Lücken in den Auftragsbüchern haben.

Wie berichtet, soll die 780 Meter lange Straße um einen Meter verbreitert und um einen zwei Meter breiten Geh- und Radweg ergänzt werden. Eibl stellte den Gemeinderäten die bisherige Planung detailliert vor. Knackpunkt sei allerdings, dass die nötigen Baugrunduntersuchungen noch nicht vorlägen. Erst diese könnten endgültig Aufschluss darüber geben, wie die bestehende Straße aufgebaut ist und wie viel Aushub nötig sei.

Eibl verwies allerdings auf ein früheres stichprobenartiges Gutachten. Daraus gehe hervor, dass unter der Straße nur eine Kiesschicht von 25 Zentimetern sei; üblich seien aber 50 Zentimeter. Auch die darüber liegende Tragschicht sei mit acht Zentimetern zu dünn, sodass Eibl eine Verdoppelung der Dicke vorschlug. Die Deckschicht wird komplett neu gemacht.

Vorbehaltlich der Ergebnisse der Bodenuntersuchung stimmten alle Gemeinderäte außer Isidor Held (CSU/Freie Wählergemeinschaft) der Planung zu, die auch Bodenverbesserungen vorsieht. Held störte, dass die Verbreitungen nicht durchgängig im Osten, von Binnenbach kommend rechts der Straße geplant sind, sondern teilweise im Westen. Held befürchtet dort aber zu weiche, moorartige Böden. Eibl betonte, dass das Bodengutachten hierzu Klarheit bringen werde.

Wie berichtet, hatte zunächst das Ingenieurbüro Mayr aus Aichach zwei Varianten für die Straße ausgearbeitet. Gemeinderat und Mayr wurden sich aber nicht einig. (ull)

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