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Hollenbach

12.10.2019

Gemeinderat unterstützt drei TSV-Plätze

Mit einer automatischen Beregnungsanlage werden drei Sportplätze des TSV Hollenbach ausgestattet. Die Gemeinde übernimmt hierfür die Hälfte der Kosten.

Hollenbach übernimmt Hälfte der Kosten für den Sportverein. Vereinsvertreter besuchen in roten Trainingsjacken die Sitzung.   

Sie waren – wie immer – mit ihren roten Trainingsjacken angetreten. Dieses Mal füllten die Vertreter des TSV Hollenbach aber keine Fußballplätze, sondern eine ganze Stuhlreihe im Sitzungssaal des Hollenbacher Rathauses. Schließlich hatten sie ein besonderes Anliegen und wollten nun wissen, wie der Gemeinderat damit umgeht.

Der Sportverein hatte die Gemeinde in einem Schreiben darum gebeten, ihn bei der Einrichtung einer automatischen Beregnungsanlage mit eigener Wasserversorgung finanziell zu unterstützen. Der Verein hoffte ausnahmsweise auf einen Zuschuss von 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Der TSV rechnet insgesamt mit Investitionen im mittleren fünfstelligen Bereich. Bei der Beregnungsanlage der Firma Breiko handele es sich um PVC-Leitungen, wie der TSV-Vorsitzende Stephan Haas im Gemeinderat erklärte. Ein Brunnen, der bis zu 20 Meter tief wäre, sei im Preis inbegriffen. Es war die einzige Firma, die überhaupt ein Angebot abgegeben hatte, wie es hieß.

Hollenbach: drei Spielfelder immer belasteter

In seinem Antrag hatte der Verein darauf hingewiesen, dass seine drei Spielfelder mit zunehmendem sportlichen Erfolg auch immer belasteter seien. Trockenperioden im Sommer würden ihr Übriges tun.

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Beim TSV kümmern sich derzeit etwa 50 Ehrenamtliche um das Vereinsleben, an die 150 Kinder und Jugendliche sind hier organisiert. Die Fußballsenioren sind im Schnitt 25 Jahre alt. Der TSV ist nicht nur der größte Verein in der Gemeinde, er ist sich offenbar auch seiner gesellschaftlichen Aufgabe bewusst, wie aus dem Antrag hervorging.

Bürgermeister befürwortet Zuschuss

Bürgermeister Franz Xaver Ziegler befürwortete den einmaligen Zuschuss von 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Damit traf er den Nerv des gesamten Gemeinderats, der sich unterstützend hinter den TSV stellte. Maria Hofreiter erkundigte sich noch, wie die Beregnungsanlage aussehen soll und Herbert Karl fragte nach dem Brunnen. Die Idee von Josef Schweizer, einmalig 30000 Euro beizusteuern, um die Kosten für den Gemeinderat planbarer zu machen, wurde mehrheitlich abgelehnt. So wurde der Zuschuss von 50 Prozent vom Gremium beschlossen. (kabe)

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