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Öko-Erlebnistage

30.09.2014

Gesucht werden: die schwerste Zwiebel und die lustigste Rübe

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Die Roten Rüben werden zum Ernten beim Schopf gepackt. Bild: Christian Krinninger

Beim Erntefest in Aichach-Wilpersberg entdecken Kinder viele besondere Exemplare

„Die Zwiebel aus den Betten fegen, die Rüben in die Kiste legen“ – so lautete der Auftrag für die etwa 100 Kinder und ein paar Eltern, welche sich auf dem Biolandhof Kreppold in Wilpersberg trafen. Der Demonstrationsbetrieb hatte im Rahmen der Öko-Erlebnistage zum Erntefest eingeladen.

Dort angekommen, kletterten alle auf einen riesigen Anhänger. Theresia Kreppold zeigte sich glücklich über so viele Mitarbeiter, die sie gerne des Öfteren im Jahr hätte. Nun aber warteten die Zwiebeln auf die Kinder. Viele hatten schon im Frühjahr beim Pflanzen geholfen.

Spannend und aufregend war die Bulldogfahrt zum Acker. Dort angekommen, suchte sich jeder einen Eimer und siehe da: Die Zwiebeln schliefen noch ganz fest in ihren wohlgeformten Erdbetten. Nun aber ging es ans Eimerfüllen. Jeder wollte fleißig sein und viele Eimer voll kriegen. Aber da galt es auch noch aufzupassen – die größte, die kleinste und die lustigste Zwiebel durften zu eine Jury gebracht werden. Birgit und Maria, welche die Jury bildeten, hatten alle Hände voll zu tun, denn die Kinder entdeckten jede Menge besonderer Exemplare. Schnell waren bei so vielen Helfern die Zwiebeln auf dem Wagen.

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Danach wurden die Roten Rüben beim Schopf gepackt, abgedreht und in die Kisten gesammelt. „Schön glatt, rund und noch mit Erde dran“, stellten die Kinder fest.

Nun ging es auf dem Anhänger zurück auf den Hof. Mit großen und kleinen Messern und elterlicher Hilfe entstanden aufregende Kürbisgesichter. Die Rübenschnitzer mussten etwas Mühe aufwenden, um das harte Rübenfleisch herauszuschälen. Aber die Freude über das Gelingen und die entstandenen „Zipfelgeister“ war dann besonders groß.

Weil so viel Anstrengung Hunger macht, schmeckten danach die Kürbissuppe und der eigens dafür gepresste Apfelsaft ganz besonders. Das Stockbrot dazu durfte sich jeder selbst über dem Feuer brutzeln. Dazwischen war Zeit für die Prämierungen. Ausgezeichnet wurden jeweils Feen, Kobolde, Clowns, Minis und Könige.

Lorenz’ Zwiebel wog mehr als 600 Gramm, während Anja samt ihrer Schwester glückliche Rüben-Königin mit einer mehr als zwei Kilogramm schweren Roten Rübe wurde. Da gab es aber auch Herz- und Clownrüben sowie Zwillings-, Mama-, Kind- und Geschwisterzwiebeln zu prämieren.

Und wenn künftig Rüben oder Zwiebeln auf den Tisch kommen, wissen die Kinder, wie viel Anstrengung nötig ist, sie zu ernten und wo die Lebensmittel herkommen. Alle waren stolz auf das Geerntete und Gestaltete. Theresia Kreppold auch: „Mein Anliegen, den Kindern Landwirtschaft, Natur und einen Bezug zu den Lebensmitteln näher- zubringen, ist voll gelungen.“ (AN)

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