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Tag der offenen Gartentür

01.07.2019

Grüne Paradiese in Mittelham und Adelzhausen

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4 Bilder
Zahlreiche Besucher kamen, um den Garten der Fischers in Adelzhausen zu besichtigen.
Bild: Erich Echter

Den Tag der offenen Gartentür nutzen viele Besucher, um sich inspirieren zu lassen. Rosa Havertz in Mittelham und die Fischers in Adelzhausen freuen sich über die gute Resonanz

Viele Gartenfreunde aus dem Wittelsbacher Land und darüber hinaus waren am Sonntag mit dem Radl oder mit dem Auto unterwegs, um am Tag der offenen Gartentür einen Blick in fremde Gärten zu werfen. In Mittelham (Markt Kühbach) waren schon bis 14 Uhr fast 750 Besucher gekommen, um den Landschaftsgarten von Rosa Havertz zu bestaunen. Auch der Garten von Richard und Ulla Fischer in Adelzhausen war gut besucht.

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Schon zum Aufakt um 10 Uhr standen die ersten Besucher in Adelzhausen vor der Tür. Der Garten von Richard und Ulla Fischer hat sich kontinuierlich entwickelt. Seit 38 Jahren bearbeiten sie ihren Garten und bestücken ihn mit verschiedenen Blumen, Sträuchern und Gräsern. Ulla Fischer erzählt: „Die Pflege des Gartens ist meine Arbeit, wenn aber was Größeres ansteht, hilft mein Mann Richard mit.“

Zwei alte Bäume sorgen für Schatten

Dominant überragt im südlichen Grundstücksbereich den Garten eine etwa 70 Jahre alte Eiche. Eine Hängebirke beschattet einen Freisitz und Rasenfläche. Was Ulla Fischer an den beiden Bäumen besonders schätzt, ist, dass sie an heißen Tagen den nötigen Schatten spenden. Das freute am Sonntag auch viele Besucher.

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In verschiedenen Beeten blüht eine Vielfalt an Blumen wie Hortensien, Klematis und Sonnenhut. Als aufregende Perspektiven zeigen sich Zierbäume und Sträucher. Dekorativ eingebunden in die Beete sind ein alter Waschkessel, verschiedene Keramikfiguren und ein Gartenstuhl.

Im Bereich eines Freisitzes ist ein kleiner Teich mit Goldfischen angelegt, eingerahmt von Bambuspflanzen und bewacht von einem Fabelwesen. Vor übermäßigen Sonnenstrahlen wird der Teich von einem Sonnensegel geschützt. Nah am Teich haben die Fischers einen Steingarten mit entsprechender Vegetation angelegt. An verschiedenen Holzkonstruktionen klettern zwei Weinstöcke mit roten und weißen Trauben in die Höhe. Asiatisches Flair bringt eine Buddha-Statue in den östlichen Bereich des Gartens.

Auch an Vögel und Insekten ist gedacht

Die Familie Fischer hat auch an die kleinen Gartenbewohner gedacht wie Igel, Vögel und Insekten. Deshalb haben sie einen Teil des Gartens so hergerichtet, dass diese sich wohlfühlen. Zu finden ist auch ein Bereich für Nutzpflanzen mit einigen Hochbeeten und ein Gartenhaus. Zum Tag der offenen Gartentür haben die Fischers eigens einen Pavillon aufgebaut und eine Ecke zur Bewirtung der Gäste.

Und an Besuchern mangelte es in Adelzhausen nicht. Susanne und Wolfgang Hirschmann – Freunde der Fischers – sind eigens aus dem Schwarzwald angereist, um den Garten zu begutachten. Für Erna Schweiger aus dem Kühbacher Ortsteil Radersdorf ist es fast Pflicht, am Tag der offenen Gartentür die einzelnen Gärten zu besuchen. „Mir gefallen die Natur und die verschiedenen Blumenarten“, erzählt sie. Die meisten Besucher wollen sich von der unterschiedlichen Gestaltung der Gärten inspirieren lassen. So wie eine Familie aus Petersdorf. Auch Anton Kunz aus Ingstetten (Markt Pöttmes) interessiert besonders, wie die Besitzer ihre Gärten gestalten, und hofft auf neue Ideen. Viele schauen sich nicht nur einen Garten an. Rita und Peter Riedlberger zum Beispiel erzählen: „Wir kommen vom Berghof, und wir fahren von Adelzhausen nach Augsburg weiter, um uns für unseren Garten Anregungen zu holen.“

Begeistert von der guten Resonanz

Einige Gartenfans waren zuvor in Mittelham bei Kühbach. Dort hat Rosa Havertz in 25 Jahren ein kleines Paradies geschaffen (wir berichteten). Bei den hohen Temperaturen bot die restaurierte Wagenremise mit den besonderen Erinnerungsstücken im Gebäude und der alte Birnbaum davor begehrten Schatten für die zahlreichen Besucher.

Rosa Havertz ist dankbar für die Hilfe von Freunden, die sie an diesem Tag unterstützt haben. Und begeistert ist sie von der „einmalig guten Resonanz“ auf ihren Garten, die sie im Gespräch mit vielen Besuchern immer wieder erfahren durfte.

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