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27.03.2009

Gut, aber nicht gut genug

Aichach-Friedberg (AN) - Die Liberalen im Landkreis Aichach-Friedberg veranstalteten einen Themenabend, um über den aktuellen Sozialbericht der bayerischen Staatsregierung zu diskutieren. Der Kreisvorsitzende Dr. Manfred Uhl hatte dazu als Referentin die FDP-Landtagsabgeordnete Brigitte Meyer eingeladen. Ihr Fazit war eindeutig: "Die beste Sozialpolitik ist gute Bildungs- und Wirtschaftspolitik."

Bessere Chancen gefordert

Meyer erläuterte, dass die FDP eine schnelle Vorlage des Sozialberichts in den Koalitionsvertrag aufnehmen ließ und damit eine klare Analyse der sozialen Verhältnisse in Bayern forderte. "Natürlich steht Bayern im Vergleich zu anderen Bundesländern gut da. Aber auch in Bayern gibt es Armut. Es trifft vor allem alleinerziehende Frauen und ältere Menschen auf dem Land."

Meyer betonte, dass die Forderung nach Mindestlohn nicht die Probleme löse. Es gehe beispielsweise auch um Integration. "Ohne FDP gäbe es beispielsweise den Integrationsbeauftragten und auch die Diskussion über eine bessere Integrationspolitik der Staatsregierung nicht." Die Liberalen sehen auch bei der Schulsozialarbeit einen wichtigen Beitrag für bessere Chancen für Jugendliche. "Dazu kommt, dass Beruf und Familie besser vereinbar sein müssen. Das Familienbild hat sich erweitert. Wir brauchen zum Beispiel mehr Ganztagsschulen und bessere Betreuungsmöglichkeiten."

Die Gäste diskutierten eifrig, welche Bedrohungen und Herausforderungen für das soziale Gleichgewicht bestehen. FDP-Bundestagsabgeordneter Dr. Erwin Lotter, früher Schulreferent, betonte die Bedeutung von Schulsozialarbeit und aktiver Integrationspolitik: "Oftmals bedarf es nur einer ausgestreckten Hand."

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