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Bauausschuss

27.09.2018

Halteverbot im Erdweg in Pöttmes abgelehnt

Der Eichenprozessionsspinner beschäftigt das Gremium. Das Therapiehaus soll vergrößert werden

Pöttmes Im Bürger- und Sozialzentrum in Pöttmes gibt es seit Längerem Probleme mit der Verkalkung der Wasserbereitung für das Pflegeheim. Damit hat sich nun auch der Pöttmeser Bauausschuss beschäftigt. Eine regelmäßige Entkalkung wie bisher wird auf Dauer wohl nicht möglich sein, da die Intervalle für die Entkalkung jährlich steigen. Die Idee, hier eine Enthärtungsanlage für knapp 15000 Euro von der Firma Schwarz Haustechnik einbauen zu lassen, setzte sich in der Sitzung nicht durch.

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Das Gesundheitsamt, das um eine Stellungnahme gebeten worden war, erklärte, eine Aufbereitung sei erforderlich, wenn das Wasser nicht den chemischen und mikrobiologischen Anforderungen der Trinkwasserverordnung oder sonstigen einschlägigen Normen entspricht. Die Verwaltung soll mit dem Planungsbüro Kontakt aufnehmen und herausfinden, welche Alternativen möglich wären.

Zustimmung fanden die Pläne, ein Therapiehaus in der Schrobenhausener Straße in Pöttmes zu erweitern. Obwohl das Vorhaben zum Teil außerhalb der Baugrenzen liegt. Außerdem ist hier laut Bebauungsplan ein Mischgebiet vorgesehen, durch die zusätzliche gewerbliche Bebauung wäre ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wohnen und Gewerbe nicht mehr möglich, erklärte die Verwaltung. Auch die Nachbarunterschriften seien nicht vollständig, und die erforderlichen Stellplätze sind nicht nachgewiesen.

Halteverbot im Erdweg in Pöttmes abgelehnt

Die Holzpflöcke an den Grünflächen im Erdweg werden nicht durch Poller ersetzt. Das hat der Bauausschuss beschlossen. Ein Anwohner hatte bei der Gemeinde vorgeschlagen, hier Poller zu installieren, wie sie auch am Marktplatz stehen. Die Holzpflöcke dienen vor allem dazu, dass Autofahrer den Anfang der Grünfläche besser erkennen können. Sie sind laut Verwaltung einfach zu montieren und werden bei leichtem Anfahren nicht beschädigt. Ein Ersatz durch Poller sei wegen ihrer Funktion nach Ansicht der Verwaltung nicht empfehlenswert. Sie sollen deshalb stehen bleiben, wie der Bauausschuss beschloss. Auch das vorgeschlagene einseitige Halteverbot in diesem Bereich wurde abgelehnt.

Die Eichen in Wiesenbach auf einem Grundstück östlich der Echsheimer Straße und nördlich der Baarer Straße (Staatsstraße 2045) und des Wiesenbachs waren in diesem Jahr stark vom Eichenprozessionsspinner befallen. Die Eichen stehen auf Privatgrund.

Bei der angrenzenden Weidehaltung sei mindestens ein Kalb nach Mitteilung des Tierarztes durch den Eichenprozessionsspinner verendet. Im nächsten Jahr soll der Eichenprozessionsspinner hier bekämpft werden. Die Bäume würden im Frühjahr gespritzt und im Sommer abgesaugt. Wie viel das genau kostet, ist noch unklar. Bezahlen müsste diesen wahrscheinlich vierstelligen Betrag der Eigentümer. Der hat der Gemeinde mitgeteilt, dass er dazu nicht bereit sei, sondern die Bäume dann fällen würde.

Nun soll ermittelt werden, ob der Eigentümer auf Fördermittel hoffen kann. Deutlich günstiger als erwartet sind nach Angaben von Peter Fesenmeir vom Bauamt die Angebote für eine Werbeanlage beim Ärztehaus ausgefallen. Für knapp 14000 Euro wurde die Firma Jung in Gersthofen beauftragt. (kabe)

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