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Sitzung II

21.06.2018

Halteverbot statt Pollern in Kühbach

Gegen einen Poller entschied sich der Gemeinderat auf Höhe des Kirchvorplatzes in Kühbach. Damit Lastwagen dort nicht mehr parken, soll das Halteverbot an der Aichacher Straße verlängert werden.
Bild: Gerlinde Drexler

Marktgemeinderat will keine parkenden Lastwagen mehr am Kirchvorplatz

Zum Brotzeitholen parken immer wieder Lastwagen an der Aichacher Straße in Kühbach auf Höhe des Kirchvorplatzes. In der Sitzung am Dienstagabend überlegte der Kühbacher Marktgemeinderat, wie er das unterbinden kann. Poller anzubringen – eine der Varianten, die die Polizei vorgeschlagen hatte – gefiel den Gemeinderäten nicht. Sie plädierten einstimmig für eine andere Lösung.

An der frischen Luft startete diesmal die Sitzung. Die Mitglieder des Gemeinderates trafen sich am Kirchplatz, um vor Ort über eine Lösung für das Problem mit parkenden Lastern zu diskutieren.

Bei einer Verkehrsschau mit der Polizei habe diese vorgeschlagen, entweder gar nichts zu machen oder den Gehweg mit Pollern abzusperren, teilte Bürgermeister Johann Lotterschmid mit. Als Beispiel hatte er einen flexiblen Poller mitgebracht, der sich zur Seite biegt, wenn er angefahren wird. Skeptisch war der Gemeinderat, ob es Sinn macht, zwei dieser flexiblen Absperrungen im Bereich des Kirchplatzes aufzustellen.

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Pfeifer Holz in Unterbernbach will zwei Hallen anders nutzen

Dann würden die Lastwagen eben weiter oben auf Höhe des Schlosses parken und dort den Verkehr behindern, befürchtete Engelbert Thumm. „Ganz weglassen“, sagte Albert Schormair. Dem stimmten auch die übrigen Gemeinderäte zu. Stattdessen soll das Halteverbot an der Aichacher Straße bis zur Kreuzung verlängert und das Verkehrsschild, das auf den Fußgängerweg hinweist, versetzt werden.

Steht ein Bauantrag von Pfeifer Holz im Ortsteil Unterbernbach auf der Tagesordnung, dann sind auch immer Anwohner in der Sitzung anwesend. So war es auch am Dienstagabend. Diesmal ging es um eine Nutzungsänderung bei zwei Hallen. Das Unternehmen will deren Funktion tauschen.

Die neue Stapelanlage hat in der bisherigen Halle keinen Platz mehr und soll deshalb in eine Halle kommen, die bisher zur Verladung genutzt wurde, wurde berichtet.

Die Maßnahme sei bebauungsplankonform, teilte der Bürgermeister dazu mit. „Laut einem Lärmschutzgutachten gibt es dadurch keine Verschlechterung.“ Die Tore der Halle, in der die neue Anlage steht, sind zum Werksgelände hin offen und die Hallenrückseite ist laut Werksleiter Andreas Schmid komplett lärmisoliert. Außerdem wird die leistungsstärkere Anlage nur noch im Zwei-Schicht-Betrieb arbeiten, hieß es.

Die dritte Schicht, die Nachtschicht, fällt damit weg. Als Arbeitszeit nannte der Werksleiter sechs bis 22 Uhr. Der Gemeinderat stimmte der Nutzungsänderung zu.

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