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Basar

16.11.2018

Handarbeit für kranke Kinder in Weißrussland

Die Tanzschule Alysa kommt erneut mit 60 Kindern aller Altersklassen zum Weihnachtsmarkt der „Hilfe für Kinder aus Tschernobyl“.
Bild: Martin Golling

„Hilfe für Kinder aus Tschernobyl“ veranstaltet weihnachtlichen Markt am Sonntag in Aindlinger Mittelschule

Es ist nicht einfach, schon an Weihnachten zu denken, wenn draußen frühlingshafte Temperaturen herrschen und sich die Magnolien auf eine zweite Blüte vorbereiten. Doch das Fest der Feste kommt bestimmt, und schon am Sonntag, 17. November, findet der Weihnachtsbasar der „Hilfe für Kinder aus Tschernobyl“ in Aindling statt.

Die Vorsitzenden der Initiative, Heidi Bentele und Regina Schmidberger, weisen darauf hin, dass der Erlös der Veranstaltung ab 9 Uhr in der Mittelschule für die vom Schicksal gebeutelten Kinder in der Region Tschernobyl bestimmt ist. Die vielen adventlichen und weihnachtlichen Geschenke sind in liebevoller Handarbeit angefertigt. Im Angebot sind unter anderem selbst gestrickte Socken und Decken, Advents- und Türkränze und russische Weihnachtskugeln. Auf keinen Fall fehlen dürfen die Matrjoschkas.

Heidi Bentele schwärmt: „Mag es draußen noch so mild sein, drinnen in ihren Osterzhauser Häusern sitzen schon lange die vielen ungenannten Weihnachtsengel und basteln und werken für die viel zu vielen krebskranken, geistig und körperlich behinderten Kinder aus der Region Gomel.“

Die Frauen in Osterzhausen (Markt Pöttmes) und in Vöhringen-Illerberg übertreffen sich gegenseitig „an Liebe, Fleiß und Mitgefühl“, sagt die Vorsitzende. Sie zählt weiter auf: „Kunstvoll gefaltete Weihnachtssterne von einer Familie, deren Mutter selbst schwer krank ist. Trotz einer gerade überstandenen Bandscheiben Operation bastelte die Direktorin einer Realschule bis morgens um drei – alle mit demselben Ziel: Gemeinsam zu helfen, um jenen Kindern helfen zu können, um die sich niemand kümmert, für die der Staat keine Mittel aufbringt, um zu deren Genesung beizutragen.“

Bekannt ist der Basar in der Aindlinger Mittelschule auch für gutes Essen. Spezialitäten aus Russland und sogar aus Afghanistan gibt es heuer, aber natürlich auch Kuchen und Torten, die die Bevölkerung spendet. Um 14 Uhr treten unter der Leitung der Tanzschule Alysa 60 Kinder als Tänzer kostenlos in original russischen Kostümen auf. Sie spenden ihre Gagen ebenfalls für krebskranke Kinder. (mgw)

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