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01.02.2019

Hartmut Rentke prägte die KAB Rehling

Seinen 80. Geburtstag feierte vor Kurzem Hartmut Rentke aus Rehling (Mitte), rechts davon seine Frau Ingeborg; (links im Bild) Tochter Sonja und deren Mann Peter. Rechts von Ingeborg Rentke der Sohn Richard und die Vorsitzende der KAB Rehling, Marianne Herb.
Bild: Josef Abt

Spricht heute in Rehling jemand von der Familie Rentke, denkt jeder sofort an die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB). Die Familie prägte mit ihrem Engagement die Geschicke dieses Ortsvereines maßgeblich. Hartmut Rentke war 41 Jahre lang KAB-Vorsitzender. Kürzlich feierte er seinen 80. Geburtstag.

Die größte Überraschung gab es schon frühmorgens in musikalischer Form. Schwiegersohn Peter Marent, der Mann von Tochter Sonja, brachte mit seinem Alphorn ein ungewöhnliches Ständchen dar. Die KAB-Führung mit Vorsitzender Marianne Herb mit Franz Hieber und Margot Kreitmayr machten dem Jubilar und KAB-Ehrenvorsitzendem ihre Aufwartung. Auch Pater Thomas gehörte zu den Gratulanten. Von der Gemeinde überbrachte Bürgermeister Alfred Rappel die Glückwünsche. Abends kam der Musikverein und rundete den Ehrentag seines Mitglieds mit einigen zünftigen Weisen ab. Die Glückwünsche überbrachte Vorsitzender Andreas Kober. Auch die Chorgemeinschaft, bei der der Jubilar seit vielen Jahren passives Mitglied ist, schloss sich ein paar Tage später mit einem Ständchen und den besten Wünschen von Vorsitzender Hilde Thon an.

Hartmut Rentke ist gebürtig in Grünberg in Niederschlesien und kam 1945 im Zuge der Vertreibung mit seiner Mutter nach Schwaben. Dort erlernte er das Bäckerhandwerk. In der Brotbäckerei Rehling lernte er seine spätere Frau Ingeborg kennen. Das Paar baute ein Haus und feierte 1963 Hochzeit. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Leider musste das Paar den Tod zweier Kinder verkraften. Inzwischen gehört zur Familie auch ein Urenkel.

Bekannt wurde der Jubilar durch seinen Eintritt in die KAB, damals noch Werkvolkgemeinschaft. Er war dort Bannerträger und ab Dezember 1976 bis 2017 Vorsitzender. Seine Frau unterstützte ihn fast ebenso lange als Schriftführerin. Sohn Richard hilft heute überall, wo jemand gebraucht wird. Auch nach seinem „Ruhestand“ von der KAB steht der Jubilar dem Vorstand mit Rat und Tat zur Seite. (at)

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