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Kirche

15.05.2019

Herzlicher Empfang und gute Gespräche

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Die Wahrnehmung der aktuellen Situation des Lebens und pastoralen Handelns sowie Gespräche mit dem Pfarrer und den Gremien, gehörte zu den Zielen der Pastoralvisitation in Schiltberg. Ein Erinnerungsfoto gab es mit den Ministranten.

Erste Pastoralvisitation nach 45 Jahren in Schiltberger Pfarreien. Stationen sind das Kinderhaus und die Kirchen

Hohen Besuch hatten die von Pater Markus Szymula betreuten Schiltberger Pfarreien am Wochenende: Die Pastoralvisitation durch die Diözese Augsburg fand statt. Monsignore Harald Heinrich, Domkapitular und Generalvikar der Diözese, führte die gut organisierte Visitation durch. Begleitet wurde er am ersten Tag von Domvikar Martin Riß, der die Visitationen im Bistum Augsburg koordiniert. Die letzte Visitation in Schiltberg liegt 45 Jahre zurück. Am Samstag wurde Harald Heinrich am Kinderhaus empfangen. Zugegen waren neben dem Schiltberger Pater Markus Szymula auch Bürgermeister Josef Schreier, Pfarrangestellte, Mitglieder der Kirchenverwaltungen und des Pfarrgemeinderates sowie die Kinderhausangestellten und Kindergartenkinder. Die Kleinen begrüßten den Domherrn und Bischofstellvertreter, der von 2011 bis 2013 als nebenamtlicher Pfarradministrator in den Pfarreien Affing und Haunswies gewirkt hat, mit dem Kindermutmachlied „Wenn einer sagt: Ich brauch dich du“. Harald Heinrich freute sich über den „schönen Empfang“ und sagte, dass man mit der Visitation (Besuch) einen Einblick in die Pfarrei gewinnen, aber auch viele Menschen begegnen will. Bürgermeister Josef Schreier erläuterte kurz die Geschichte des „gut funktionierenden“ Schiltberger Kinderhauses mit dem „guten Team“, das aus elf Angestellten besteht. Und: Er lobte Markus Szymula, der seit nunmehr 20 Jahren in Schiltberg seelsorgerisch wirkt, als „besten Pfarrer“. Der Generalvikar besichtigte sodann unter Führung der Leiterin des Kinderhauses, Melanie Kunz, des Paters und Bürgermeisters das Gebäude sowie die Außenanlage. Heinrich stellte fest: „Das ist schon beachtlich.“ Währenddessen nahm Domvikar Martin Riß die Pfarrkirchen in Schiltberg, Aufhausen, Randelsried und Ruppertszell sowie die Filialkirche Lauterbach mit seiner Rokokoausstattung in Augenschein.

Nach Prüfung der Matrikelbücher, den Gesprächen mit dem Pfarrer, den Pfarrsekretärinnen, den Mesnern, der Organistin, dem Kita-Personal, den Pfarrgemeinderäten und den Kirchenpflegern feierte man am Spätnachmittag in der Schiltberger Pfarrkirche Sankt Maria Magdalena eine Maiandacht mit Harald Heinrich, dem Kirchenchor und der Gruppe Shalom. Pater Markus Szymula sagte dabei zu den Gläubigen: „Es ist eine Freude, dass er uns visitiert. Heute hatten wir schöne Gespräche geführt.“

Generalvikar Harald Heinrich feierte in Konzelebration mit Pater Markus Szymula zusammen mit den Pfarrangehörigen tags darauf einen Sonntagsgottesdienst, bei dem die Geistlichen mit 25 Ministranten in die Kirche einzogen. Sieglinde Breitsameter trug die Lesungen vor.

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„Wie gelingt es uns, den Glauben weiterzugeben?“, war eine der Fragen in den Gesprächsrunden, wie Harald Heinrich in seiner Predigt erzählte. Und: „Man soll sich immer wieder hinterfragen: Was bedeutet mir Kirche? Und wann habe ich über den Glauben gesprochen?“ Für den Geistlichen ist ein gutes Miteinander innerhalb der Dorfgemeinschaft von besonderer Wichtigkeit.

Beim anschließenden Stehempfang kam Harald Heinrich auch mit den Kirchenbesuchern ins Gespräch. Für die Mittagessen an beiden Tagen im Bürgerhaus sorgten in Vertretung des Igelwirts die Wirtsleute aus Allenberg. Viele örtliche Kirchenfunktionäre beteiligten sich unter Federführung der Schiltberger Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Sieglinde Breitsameter an der gut gelungenen Organisation.

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