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Auszeichnung

07.11.2017

Hier lernt man sich kennen und schätzen

Für die „Internationalen Frauen Friedberg“ nahmen Conny Kley, Nihal Mestanlaroglu, Christa Wiesner und Zeliha Faytoncu (von links) den Integrationspreis 2017 der bayerischen Staatsregierung entgegen.
Bild: Annette Zoepf

Die Internationalen Frauen Friedberg erhalten den Integrationspreis 2017 der bayerischen Staatsregierung. Was hinter der Initiative steckt.

Ein Frauenfrühstück, Ausflüge oder Kinobesuche – mit einer Vielzahl von Veranstaltungen wollen die „Internationalen Frauen Friedberg“ Gemeinsamkeiten schaffen. Seit dem Jahr 2012 ist die Gruppe bereits aktiv, jetzt erhielt sie aus der Hand von Sozial-Staatssekretär Johannes Hintersberger und Regierungspräsident Karl Michael Scheufele mit dem Integrationspreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet.

Bei einem Festakt im Rokokosaal der Regierung von Schwaben würdigte Scheufele das Engagement der „Internationalen Frauen Friedberg, die von der seinerzeitigen Integrationsbeauftragten der Stadt initiiert wurde. Frauen aus unterschiedlichen Ländern mit und ohne religiöse Ausrichtung treffen sich in regelmäßigen Abständen mit dem Ziel, die Integrationsbemühungen in der Stadt Friedberg in mehreren Stufen zu unterstützen: sich kennen und schätzen lernen, sich als Bürgerinnen Friedbergs fühlen, kulturelle und sprachliche Barrieren überwinden, Schaffung von persönlichen Begegnungsmöglichkeiten, eine Plattform für Vernetzung bieten. Das Projekt ist bewusst kein Verein. Es ist für die Teilnahme keine Mitgliedschaft erforderlich und es gibt keine Verpflichtungen.

Stellvertretend für die Teilnehmerinnen nahmen Conny Kley, Christa Wiesner, Nihal Mestanlaroglu und Zeliha Faytoncu den Integrationspreis 2017 entgegen. Die Auszeichnung ist Bestandteil des Programms „Aktion Integration“, das das bayerische Kabinett im Jahr 2008 beschlossen hat. Sie soll gelungene Beispiele von Integration würdigen und damit Integrationsmaßnahmen in Bayern intensivieren. In Schwaben erfolgte die Verleihung zum zehnten Mal. Die „Internationalen Frauen Friedberg“ teilen sich den mit insgesamt 5000 Euro dotierten Preis mit vier weiteren Initiativen aus dem Regierungsbezirk. Die Arbeit sei jedoch von unschätzbarem Wert für die Gesellschaft, so der Regierungspräsident in seiner Ansprache. (FA)

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