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Jubiläum

16.07.2019

Hochstimmung beim Stopselclub

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Die Musikkapelle Thierhaupten war beim Jubiläum des Stopselclubs auch dabei und spielte marschierend auf.

Der Eisingersdorfer Verein feiert sein 50-jähriges Bestehen. Höhepunkt ist der Festumzug. Partybands sorgen für gute Laune im Zelt

Ein bewegtes Wochenende ist zu Ende gegangen: Der Stopselclub Eisingersdorf feierte sein 50-jähriges Bestehen mit großem Programm. Auch einige Regenschauer am Freitag oder Samstag konnten der Feierlaune und der Stimmung keinen Abbruch tun.

Am Freitagabend füllte sich das große Festzelt mit der etwa 60 Meter langen Bar ab 22 Uhr. Die beiden Disc-Jockeys Bebo und Nick brachten die vielen Gäste in Partylaune.

Der Samstag begann mit Regen. Das Lebendkickerturnier wurde deshalb spontan ins Festzelt verlegt. Das erste Oldtimertreffen in Eisingersdorf zog über 100 Fahrzeuge, überwiegend Bulldogs und Unimogs mit und ohne Anhänger, an. Die vielen Besucher bekamen eine große Auswahl historischer Fahrzeuge zu sehen, die von den Eigentümer sehr penibel gepflegt werden.

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Dann kamen die Ortsvereine zum Anstich. Bürgermeister Tomas Zinnecker zapfte im Beisein des Vorsitzenden Christian Stegmüller das erste Fass Bier an. Die Kapelle aus Kühbach spielte im sich immer mehr füllenden Festzelt auf.

Ab 20 Uhr stand dann die Band Die Lausbuam auf der Bühne und sorgte bei den überwiegend jungen Besuchern sofort für Partystimmung. Das Zelt war zwar nicht ganz gefüllt, aber trotzdem herrschte Hochstimmung.

Am Sonntag hieß es dann für die Stopsler und Stopslerinnen früh aufstehen: Es mussten zunächst die Spuren der vergangenen Partynacht beseitigt werden und schon ab 8 Uhr begrüßten die Maderln in ihren Dirndln und die Burschen die vielen Gastvereine. Die Partyband Letz Fetz spielte die Vereine ins Festzelt und schon am Vormittag stieg die Stimmung langsam an.

Um 10 Uhr hielt Pfarrer Babu den Festgottesdienst, der musikalisch vom Liederchor Aindling umrahmt wurde. Er betonte, wie sehr der Stopselclub in der Gesellschaft und bei den Ortsvereinen integriert ist, und freute sich, dass die jungen Leute gemeinsam mit den älteren aus den anderen Vereinen immer wieder zum Wohl der Gemeinschaft auftreten. Er wünschte dem Verein weiter viel Erfolg in den nächsten Jahren. Der Gottesdienst endete mit der Bayernhymne, die die Besucher mit Inbrunst und unterstützt von Letz Fetz sangen.

Im Anschluss nahmen die Besucher im prall gefüllten Festzelt das Mittagessen ein. Auch der Außenbereich war gut besetzt. Danach stellten sich die Vereine zum Festumzug durch Eisingersdorf auf. Voraus der Jubelverein, der Stopselclub mit seinen hübschen Maderln in Dirndl und den Buben in Lederhose und weißem Hemd, und dann der Schützenverein Eichenlaub, der dem Stopselclub seit 1984 im Schützenheim eine Heimat gibt. Insgesamt nahmen 67 Vereine teil. Vier Musikkapellen begleiteten den Zug, den bunte Farben und lockere Marschierer prägten. Die vielen Besucher am Straßenrand spendeten begeistert Applaus.

Ein weiterer Höhepunkt war dann nach dem Festzug der Einmarsch der Fahnenabordnungen ins Festzelt. Letz Fetz spielte dazu auf und die Fahnenträger gaben ihr Bestes. Sie wurden von den Besuchern auch noch angefeuert.

Im Zelt herrschte gute Stimmung, die Küche sorgte für reibungslosen Ablauf des Essens und so endete ein Fest am frühen Sonntagabend, von dem man sicher noch lange sprechen wird und das noch lange in Erinnerung bleibt.

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