Newsticker
RKI meldet 5011 Corona-Neuinfektionen und 34 neue Todesfälle
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Hundehaltung und Kinderbetreuung werden teurer

Entscheidungen

25.01.2019

Hundehaltung und Kinderbetreuung werden teurer

Obergriesbacher Gemeinderat erhöht die Hundesteuer und die Kindergartengebühren

Der Gemeinderat Obergriesbach hat in seiner Sitzung einige Gebühren erhöht. Betroffen sind zum einen Familien, die ihre Kinder in den Kindergarten oder in die Krippe schicken und zum anderen müssen Hundebesitzer nun tiefer in die Tasche greifen.

Mit 12:3 Stimmen beschloss der Gemeinderat, die Gebühren für die Betreuung in der Kinderkrippe und im Kindergarten zu erhöhen und im nächsten Jahr noch einmal auf die Gebühren zu schauen. Stefan Asam, Daniel Schulz und Hans Willer warfen eine Erhöhung von zehn Euro pro Buchungszeitraum in den Raum, der dann auch so beschlossen wurden. Die Gegenstimmen stammten von Tassilo Drobek, Anja Klein und Gerhard Kinzel.

Die Gebühren für die Betreuung der Kinder unter drei Jahren in der Kinderkrippe liegen künftig zwischen 170 und 210 Euro. Für 170 Euro monatlich ist eine Betreuung von drei bis vier Stunden möglich, für 210 Euro ist eine Betreuung von sieben bis acht Stunden buchbar. Dazwischen staffelt sich der Preis. Die Gebühren für die Betreuung der Kinder über drei Jahren im Kindergarten liegen künftig zwischen 75 und 115 Euro.

Für 75 Euro monatlich ist eine Betreuung von drei bis vier Stunden möglich, für 115 Euro ist eine Betreuung von sieben bis acht Stunden buchbar. Dazwischen staffelt sich der Preis.

Mit 10:5 Stimmen beschloss der Gemeinderat Obergriesbach, die Hundesteuer und die Kampfhundesteuer zu erhöhen. Die Gebühren für den ersten Hund erhöhten sich von 30 auf 40 Euro, die 60 Euro Hundesteuer für jeden weiteren Hund bleiben gleich. Auch die Haltung von Kampfhunden, von denen es aktuell keine im Gemeindegebiet gibt, wird teurer: Der erste Kampfhund kostet künftig 300 statt 250 Euro. Jeder weitere Kampfhund kostet 600 statt 500 Euro.

Gegen die Erhöhung stimmten Berthold Schmitt, Anja Klein, Tassilo Drobek, Gerhard Kinzel und Hans Willer. (brast)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren