Newsticker

Teil-Lockdown bis 10. Januar 2021 verlängert - Söder deutet Verschärfung an
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. IT-Dienstleister fly-tech zieht nach Derching

Wirtschaft

08.10.2017

IT-Dienstleister fly-tech zieht nach Derching

Der Rohbau steht, der Innenausbau hat begonnen. In diesem Gebäudekomplex im Gewerbegebiet Friedberg-Park wird fly-tech eine komplette Etage belegen. Im Erdgeschoss entsteht ein großer Showroom, in dem man Kunden die Möglichkeiten der Digitalisierung in der Praxis zeigen will.
Bild: fly-tech IT

Das Meringer Unternehmen vergrößert sich mit neuer Zentrale. Sein Chef hatte es mit erst 17 Jahren gegründet.

Der IT-Dienstleister fly-tech unternimmt einen Schritt in Richtung Wachstum. Das Unternehmen, das bislang in Mering ansässig ist, wird eine neue Firmenzentrale in Friedberg beziehen. Im Gewerbegebiet Friedberg-Park an der A8 bei Derching entsteht derzeit ein Gebäudekomplex, in dem fly-tech rund 700 Quadratmeter belegen wird. „Wir haben dort beste Voraussetzungen, um unser Unternehmen als Partner der Digitalisierung weiter zu positionieren und den Kunden die neuen Möglichkeiten anschaulich zu vermitteln“, sagt fly-tech Geschäftsführer Tobias Wirth.

Immer wieder müssen Unternehmen umziehen, weil sie am bisherigen Standort keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr haben. Für den Wechsel der Firma fly-tech nach Derching waren jedoch nicht die fehlenden Gewerbeflächen in Mering ausschlaggebend, erklärt Sprecherin Jessica Graf. Die neue Lage an der A8 sei von der Verkehrsanbindung her einfach ideal, weil fly-tech dort sowohl für Kunden als auch die eigenen Außendienstmitarbeiter schneller erreichbar sei.

Die neue Zentrale soll gleichzeitig das Unternehmen repräsentieren

In der neuen Zentrale werden sich nicht nur die Arbeitsplätze der derzeit rund 30 Mitarbeiter befinden. Der neue Standort soll gleichzeitig Schaufenster des fly-tech-Portfolios sein: Die Kunden können hier moderne Zusammenarbeit in der digitalen Praxis erleben oder sich über den Einsatz modernster IT-Tools informieren. Im Showroom, der im Erdgeschoss entsteht, werden aktuelle Produkte ausgestellt. Außerdem sollen hier regelmäßig Veranstaltungen stattfinden.

Für fly-tech ist der Umzug ein wichtiger Entwicklungsschritt. Der IT-Dienstleister betreut mittelständische Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Er bietet deutschlandweiten Service für deren Filialen sowie internationalen Support für weltweit agierende Unternehmen. Fly-tech betreibt eigene Rechenzentren in Augsburg und Nürnberg. Zu den Kunden in der Region gehören Diewe, JR-Farm, Mobiheat, die Stadt Gersthofen sowie die Bayerische Staatsbibliothek in München.

Geschäftsführer Wirth hatte das Unternehmen im Jahr 2000 gegründet. Der damals 17-Jährige half mit seiner „Fly-Tech Computerverkauf & Service“ all denen, die von der neuen Computer-Technik überfordert waren. Wirth und ein Kollege bastelten und schraubten für Unternehmen und Privatleute an deren Rechnern. Auch ein kleines Ladengeschäft gab es. Seitdem hat sich viel verändert. Heute liefert fly-tech nicht nur Hard- und Software. Das Team bietet umfassende IT-Betreuung für den Mittelstand und gehört zu den Experten in Sachen IT-Sicherheit. Darüber hinaus verhilft fly-tech öffentlichen Einrichtungen mit seinen vollautomatischen Zahlungssystemen dabei, Abläufe im Kundenservice zu digitalisieren.

Einer der größten IT-Systemhäuser der Region

Mit der Übernahme eines Wettbewerbers hat sich fly-tech im Dezember auch ein wichtiges Standbein in der Region München gesichert. Das Unternehmen gehört eigenen Angaben zufolge heute zu den Top Ten der IT-Systemhäuser in der Region.

Dieser Status soll sich nun auch in der Infrastruktur widerspiegeln. fly-tech wird seine Büroflächen mit dem Umzug verdreifachen. Eine komplette Etage in dem Gebäudekomplex der Firma Mobiheat wird den IT-Experten zur Verfügung stehen. „So bietet sich auch Raum für weiteres Wachstum“, sagt Geschäftsführer Wirth. Der Umzug soll Anfang 2018 erfolgen.

In Friedberg freut man sich über den Zuwachs: „fly-tech passt hervorragend in den Friedberg-Park und sorgt für einen guten Branchenmix“, sagt Peter Resler, bei der Stadt Friedberg zuständig für Wirtschaftsförderung. „Wir freuen uns über die qualifizierten Arbeitsplätze in der Stadt.“ (FA, gön)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren