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Kriminalität

05.03.2013

Im Wittelsbacher Land lässt es sich sicher leben

Im Wittelsbacher Land lässt es sich sicher leben. Auch die Zahl der Gewalttaten geht zurück.
Bild: Maurizio Gambarini, dpa (Symbolfoto)

Wie sicher ist es im Wittelsbacher Land? Ziemlich sicher, sagt die Polizei. Denn die Zahl der Straftaten geht immer weiter zurück. Dennoch gibt es auch weiterhin Bereiche, die den Beamten Sorgen machen: vor allem Alkoholexzesse.

Im Landkreis Aichach-Friedberg lässt es sich sicher leben. Das ist die Essenz der Kriminalitätsstatistik, die das Polizeipräsidium Schwaben-Nord vorgestellt hat. Im Kreis sind in fast allen Bereichen weniger Fälle registriert worden, nur Betrugs- und Sexualdelikte gab es mehr.

Auch generell wurden im Vergleich zu den umliegenden Regionen relativ wenige Straftaten verzeichnet, wo es jedoch weniger Betrugs- und Sozialdelikte gegeben hat. Einzig der Landkreis Dillingen hat auch insgesamt weniger Fälle, Aichach-Friedberg liegt mit 3548 auf Platz zwei. Aufgeklärt wurden 2238 Taten. Seit dem Jahr 2003 ist die Zahl der Kriminalfälle im Kreis stetig gesunken, damals waren es noch rund 4400 gewesen. Im Bereich der Polizeiinspektion (PI) Aichach wurden im vergangenen Jahr 1338 Fälle erfasst, was einem Minus von 91 zum Jahr 2011 entspricht. Die Aufklärungsquote ist von 71 auf 63 Prozent gesunken.

Im Kreis gab es im vergangenen Jahr 98 Gewalttaten, im Jahr 2011 lag die Gewaltkriminalität bei 117 Taten. Im Bereich Aichach zeigt sich der Rückgang ebenfalls mit 33 Taten im Vergleich zu 42. Aufgeklärt wurden im Kreis rund 75 Prozent gegenüber 80 in 2011, bei der PI Aichach 88 gegenüber 90 Prozent im Vorjahr.

Im Wittelsbacher Land lässt es sich sicher leben

Zurückgegangen ist ebenfalls die Zahl der Fälle von Straßenkriminalität, also Raub und Beschädigungen. Waren es 2011 noch 833 Fälle im Kreis gewesen, so sank dieser Bereich auf 740 in 2012. Bei der PI Aichach wurde ein Rückgang von 318 auf 250 Fälle registriert. Die Aufklärungsquote ist von 2011 zu 2012 von 35 auf rund 22 im Kreis und von etwa 41 auf 14 Prozent gesunken.

Gleich hoch ist in Aichach die Zahl der Fälle, die bei den Sexualstraftaten geklärt wurden. Registriert wurden dort zehn Fälle im vergangenen Jahr und elf in 2011, im Kreis waren es 33 zu 31 gewesen. Die Aufklärungsquote sank von rund 93 auf 82 Prozent.

Mit der Entwicklung ist Aichachs Polizeichef Rudolf Rothhammer insgesamt zufrieden. Jedoch machen ihm Betrügereien via Internet und der Alkoholkonsum bei vielen Bürgern Sorgen: „Es ist frustrierend, wenn gerade vor Diskotheken am Morgen kaum noch jemand nüchtern ist.“ Bedenklich findet er, dass auch Minderjährige etwa bei Festen teils so betrunken seien, dass sie nicht mehr ansprechbar sind. Der Erste Polizeihauptkommissar verspricht, dass er und seine Beamten versuchen, Präsenz zu zeigen. Die Bürger sollen sich sicher fühlen können.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Aichacher Nachrichten.

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