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Bauausschuss

11.10.2019

In Affing entstehen 17 Wohnungen

So soll das Mehrgenerationenhaus an der von-Gravenreuth-Straße einmal aussehen.  Das Modell zeigt die Ansicht zum Bürgermeister-Bleis-Weg. Die Fassade gliedern das Treppenhaus in der Mitte und die Loggien, die für jede der 17 Wohnungen vorgesehen sind.
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So soll das Mehrgenerationenhaus an der von-Gravenreuth-Straße einmal aussehen. Das Modell zeigt die Ansicht zum Bürgermeister-Bleis-Weg. Die Fassade gliedern das Treppenhaus in der Mitte und die Loggien, die für jede der 17 Wohnungen vorgesehen sind.
Bild: Martin Golling

An der Von-Gravenreuth-Straße am Ortseingang in Affing wird anstelle einer Lagerhalle ein Mehrgenerationenhaus gebaut. So wird es aussehen.

Es gibt neue Wohnungen für Affing. An der Von-Gravenreuth-Straße am Ortseingang unweit des Iglhofs entsteht ein Mehrgenerationenhaus mit 17 Wohneinheiten. Der Bauausschuss stimmte am Mittwoch einem entsprechenden Bauantrag zu und zeigte sich angetan von den Plänen, die Franz Johann Matzka realisieren will.

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Die neue Wohnanlage in Affing entsteht unweit des Iglhofs

Der Architekturprofessor Matthias Loebermann und Matzka hatten ein Modell für die Wohnanlage mitgebracht, sodass die Gemeinderäte einen guten Eindruck von dem Projekt erhielten. Für die Wohnanlage wird eine bestehende Lagerhalle abgerissen. Ihren Charakter greift der Planer beim Neubau auf. Loebermann will, wie er sagte, die „Idee der Wohnscheune“ umsetzen, um die dörfliche Struktur Affings zu erhalten. Der Neubau erhält in etwa die gleiche Dimension und Lage wie die Halle. Er wird mit 58 Metern nur etwa fünf Meter länger. Der Architekt betonte, er wolle ein einfaches Gebäude schaffen. So erhält der Neubau weder Balkone noch Dachgauben. Um für die Bewohner eine „Verbindung“ nach draußen zu schaffen, sind Loggien auf der Südwest-Seite am Bürgermeister-Bleis-Weg vorgesehen. Sie setzen sich mit einem perforierten Mauerwerk von der Putzfassade ab. Besondere Raffinesse erhält das Mehrgenerationenhaus auf der rückwärtigen Seite. Dort ist ein Laubengang hinter Holzlamellen geplant, eine „private Vorzone“ (Loebermann). Ein offenes Treppenhaus gliedert und verbindet das Gebäude zugleich. Es besteht aus zwei Stockwerken und dem Dachgeschoss. Ein Teil des Kellers ist für die Tiefgarage vorgesehen, die eine eingehauste Zufahrt bekommt. Der andere Teil ist für die üblichen Kellerräume bestimmt. Es ist aber auch Platz für einen etwa 60 Quadratmeter großen Gemeinschaftsraum, den die Bewohner für Kindergeburtstage oder Seniorentreffen nutzen könnten, so Loebermann.

Die neuen Wohnungen in Affing haben zwei bis vier Zimmer

Die 17 Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen werden zwischen 62 und 126 Quadratmeter groß. Anerkennung kam von Manfred Klostermeir, dass kleine Wohnungen entstehen, die gerade sehr gefragt seien in Affing. Bürgermeister Markus Winklhofer sprach von einem äußerst gelungenen Konzept, das dem Ortseingang optisch gut tun werde.

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