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Silvester

04.01.2018

In Rehling geht’s mit Zuversicht ins neue Jahr

Bürgermeister Alfred Rappel hielt am Silvesternachmittag eine kurze Ansprache auf dem Rathausplatz. Die Rehlinger Blaskapelle übermittelte musikalisch die besten Wünsche an die Zuhörer.
Bild: Josef Abt

Bürgermeister Alfred Rappel hält Ansprache auf dem Rathausplatz. Dazu spielt der Musikverein auf

Zur Tradition in Rehling gehört es, dass der örtliche Musikverein am Silvesternachmittag den Bürgern Grüße in musikalischer Form übermittelt. So auch am Sonntag nach der Jahresschlussandacht, wo sich die vielen Kirchenbesucher am Rathausplatz versammelt hatten. Der Musikverein bot Sekt, Glühwein und andere Getränke an. Angesichts der fast frühlingshaften Temperaturen zogen viele die kalten Getränke dem Glühwein vor. Dazu spielte die Blaskapelle auf.

Rehlings Bürgermeister Alfred Rappel sagte: „Ein Silvester voll Hoffen und Bangen auf das, was uns das neue Jahr 2018 bringen wird.“ Er zeigte sich aber überzeugt, dass es dem Großteil der Bevölkerung – sei es in Deutschland oder auch in der Gemeinde Rehling – bis auf wenige Ausnahmen gut gehe. Daher sei es nicht angebracht, nur zu jammern und zu fordern, so Rappel. Er ging auch auf die beiden aktuellen Großprojekte der Gemeinde ein: den Kläranlagenbau und die Planung für den neuen Kindergarten. In der Summe muss Rehling rund zehn Millionen Euro investieren. Der Bürgermeister sprach von einer großen Herausforderung. Das gehe nur mit Darlehen. Doch „der fällige Zins und die Tilgungen dürften uns keine Problem machen, wir kriegen das in den Griff“, betonte Rappel.

Die Kläranlage sei seit Ende November umgeschlossen, die Abwässer laufen also bereits über die neue Anlage. Es sind jedoch noch Restarbeiten zu erledigen wie ein Schlammsilo, das Regenüberlaufbecken und die Außenanlagen. Der Baufortschritt hängt von den Wetterverhältnissen ab.

Die Pläne für die Baugenehmigung des neuen Kindergartens sind eingereicht, die Zuschussanträge laufen. Rappel stritt nicht ab, dass das Projekt großzügig geplant ist, was die Kosten in die Höhe getrieben hat. Doch damit habe die Gemeinde für die Zukunft vorgesorgt. Es gebe eine Küche für die Eigenversorgung der Kinder, einen großen Mehrzweckraum für Veranstaltungen und die Bücherei wird untergebracht. Das koste eben 5,9 Millionen Euro, so Rappel. (at)

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