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Bürgerversammlung

23.11.2018

In Sielenbach werden morsche Brücken saniert

Radwege haben die Besucher der Sielenbacher Bürgerversammlung besonders interessiert.
Bild: Alexander Kaya/Symbolfoto

Vor allem für Radwege interessieren sich die rund 70 Besucher am Mittwoch bei der Bürgerversammlung. WC am Friedhof erneut diskutiert.

Viele Themen sprachen die knapp 70 Besucher am Mittwoch auf der Bürgerversammlung in Sielenbach an. Unter anderem war auch der Radweg von Sielenbach nach Klingen ein Thema. Hier könne sich vielleicht etwas tun, sagte Bürgermeister Martin Echter mit Blick auf Pläne der Stadt Aichach.

Seit Jahren schon steht die Gemeinde Sielenbach in den Startlöchern, will einen Geh- und Radweg Richtung Klingen bauen. Bisher scheiterte sie am Votum des Aichacher Stadtrates. Nachdem der Stadtrat nun plant, einen Radweg von Mauerbach nach Klingen zu bauen, fand Josef Breitsameter, dass die Stadt den nach Sielenbach favorisieren solle. Josef Asam beantragte, die Straße nach Klingen neu machen zu lassen. Bürgermeister Echter berichtete von Gesprächen mit der Stadt und dem Landratsamt. Danach sei wahrscheinlich geplant, dass die Straße von Klingen her komplett neu aufgebaut werden soll. „Das ist am Laufen“, teilte er den Zuhörern mit. Zweiter Bürgermeister Franz Moser ergänzte, dass im Landkreis zudem ein neues Radwegekonzept ausgearbeitet wird.

Morsche Brücken Die morschen Fußgängerbrücken im Gemeindebereich sprach Holger Blaufuß an. Im Frühjahr werde die erste saniert, teilte Echter mit. Sie soll als Musterbrücke für die anderen dienen.

Tüten für Hundekot Prüfen lassen will der Bürgermeister die Anregung von Blaufuß, Behälter mit Tüten für die Hinterlassenschaft von Hunden aufzustellen. Bisher gibt es in der Gemeinde nur Stationen, an denen Hundebesitzer ihre Beutel entsorgen können.

WC am Friedhof Josef Breitsameter regte an, mit der neu gewählten Kirchenverwaltung das Thema einer öffentlichen Toilette am Friedhof wieder anzusprechen. Ende des Jahres habe die Gemeinde das vor, teilte Echter mit.

Chaos befürchtet Eine chaotische Situation befürchtete Josef Breitsameter, wenn im neuen Baugebiet Reutgasse beidseitig geparkt werden darf. Der Gemeinde sei bewusst, dass der Weg von landwirtschaftlichen Maschinen genutzt werde, sagte Echter. Die Straße wird 7,50 Meter breit werden und Parken nur einseitig geplant.

Parkverbot Ostergasse Ein beidseitiges Parkverbot in der Ostergasse wünscht sich Josef Kirmair. Er wies darauf hin, dass sie Durchgangsstraße für Waldbesitzer ist. Der Bürgermeister will ein Parkverbot prüfen lassen.

Spielgeräte reparieren Theresa Tenschert wies darauf hin, dass auf dem Spielplatz am Breitenwiesweg Reparaturen anstehen. Eine Begehung habe bereits stattgefunden, teilte der Bürgermeister mit.

Zugeparkter Gehweg Über Autos, die auf dem Gehweg in der Siedlung am Breitenwiesweg parken und damit Fußgänger behindern, sprach Theresa Tenschert. Die Gemeinde habe bereits etliche Anwohner angeschrieben, sagte Echter.

Boulebahn gewünscht Magdalena Sommer regte an, am Sportplatz in Tödtenried eine Boulebahn zu bauen. Der Platz dafür wäre da, sagte Echter, der den Vorschlag prüfen will.

Baupläne zeigen Josef Held wollte wissen, ob bei Gemeinderatssitzungen auch Baupläne über den Beamer für Besucher der Sitzung gezeigt werden können. Echter notierte sich die Anregung.

Flurwege ausbessern Das Ausbessern einiger Flurwege im Bereich von Sielenbach regte Johann Goldstein an. Der Bürgermeister will sich die Wege ansehen.

Radwege ausbessern Der frisch aufgekieste Radweg Richtung Andersbach sei schlecht zu fahren und es habe schon Stürze gegeben, sagte Mathias Kreutmeier. Der Bürgermeister will die Stadt Aichach als zuständigen Ansprechpartner informieren.

Kanäle räumen Die Ecknach von Schafhausen in Richtung Adelzhausen sowie der Moosgraben müssten geräumt werden, sagte Martin Echter. Bürgermeister Echter will das Thema im Frühjahr mit dem Wasserwirtschaftsamt besprechen.

Bäume ersetzen Ersatz für die abgeholzten Bäume an der Wallfahrtskirche Maria Birnbaum beantragte Josef Asam. Ein großer Baum werde gepflanzt werden, teilte Echter mit. Asam bat die Zuhörer, an den Christbaum für die Wallfahrtskirche zu denken.

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