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Inchenhofen

05.10.2019

Inchenhofener kommen künftig auch per Mausklick ins Rathaus

Künftig sollen Inchenhofener bequem am Computer viele Formalitäten erledigen können.
Bild: Symbolfoto: Angelika Warmuth, dpa

Inchenhofener müssen künftig nicht mehr für jedes Formular ins Rathaus laufen. Künftig sollen sie viele Formalitäten bequem online erledigen können.

Virtuell von daheim ins Rathaus kommen und online zum Beispiel Wahlscheine beantragen. Das soll bald auch in Inchenhofen möglich sein. Der Gemeinderat beauftragte in seiner Sitzung eine Firma mit der Einführung eines Online-Dienstleistungsportals. Der Punkt war aus einem bestimmten Grund kurzfristig auf die Tagesordnung genommen worden.

Verwaltung will Online-Angebote ihres Dienstleistungsportals ausweiten

Peu à peu will die Verwaltung die Online-Angebote ihres Dienstleistungsportals ausweiten. Fürs Erste ist geplant, dass Bürger zum Beispiel Ablesedaten von Wasseruhren melden, Auskünfte vom Melderegister erhalten oder Führungszeugnisse beantragen können. Hintergrund ist das sogenannte Onlinezugangsgesetz, in dem es um einen verbesserten Zugang der Bürger zu digitalen Verwaltungsleistungen geht. Bezahlen können Bürger die online angebotenen Dienstleistungen per E-Payment. Das werde ebenfalls eingerichtet, teilte Verwaltungsleiter Marc Beinen mit.

Der Freistaat fördert die Einführung des elektronischen Dienstleistungsportals für maximal zwei Jahre mit bis zu 20000 Euro. In Inchenhofen liege der Fördersatz bei 90 Prozent, sagte Bürgermeister Karl Metzger. Von den rund 11500 Euro, die für die einmalige Einrichtung des Dienstleistungspaketes durch die Firma Komuna anfallen, müsste die Gemeinde nur rund 1100 Euro tragen.

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In dem Betrag sind auch die Lizenzgebühren für 24 Monate enthalten. Danach fielen monatlich rund 240 Euro als Lizenzkosten an, teilte Metzger mit. Was ihn zu der bissigen Bemerkung veranlasste: „Wir kriegen Fördermittel für das Einrichten, für den Unterhalt sind wir dann zuständig.“ Die Verwaltung werde damit teurer werden, sagte der Bürgermeister.

Thema landet kurzfristig auf der Tagesordnung des Gemeinderats

Auf die Frage der Gemeinderäte, ob das Dienstleistungsportal eine Entlastung für die Verwaltung bedeute, sagte er: „Hoffen wir es.“ Bearbeitet werden müsse trotzdem jeder Antrag. Zugriff auf das Dienstleistungsportal sollen die Bürger in absehbarer Zeit bekommen, sagte Bürgermeister Metzger auf Nachfrage unserer Redaktion.

Um die Fördermittel zu bekommen, muss die Gemeinde noch im Oktober einen Antrag stellen. Wegen dieser Dringlichkeit war der Punkt kurzfristig auf die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung gekommen.

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