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06.06.2009

Jetzt sind es nur noch zwei

Pöttmes (mgw) - Traurige Nachricht aus Pöttmes: Einer der drei Jungstörche ist wohl gestorben. Der Hagel hat den nördlichen Landkreis weitgehend verschont. Doch ohne Verluste ging es offenbar auch bei den Jungstörchen nicht ab. "Seit die Kaltfront mit der Schafskälte das Wetter bestimmt, hatte der dritte der Jungvögel, der Schwächste, Zurückgebliebene im Trio der drei offenbar immer größere Probleme, an das weniger werdende Futter zu gelangen, das die Eltern brachten", berichtet Helmut Schenke, der die Situation mehrere Male am Tag per Vergrößerungsoptik beobachtet. "Seit ein paar Tagen nun haben wir den dritten Jungvogel nicht mehr gesehen. Er ist offenbar verendet, aber noch im Nest", berichtet Schenke. Die beiden anderen könnten zwar mehr Futter verzehren, würden aber mit den reduzierten Mengen überleben", schätzt Schenke die Situation ein.

Um ihre Jungen vor dem kalten Wind zu schützen, brächten die Altvögel ständig Nistmaterial und erhöhten damit den Rand des Horstes auf dem Oberen Tor, sagt Schenke, der zwei Sorgen hat: Das Wetter sei momentan zu kalt und zu unbeständig, um die Wiesen für das Heu zu mähen. Der Storch benötigt aber kahle Flächen, um die Hauptnahrung der Jungen, Mäuse, zu fangen. Zum Zweiten bittet Schenke die Besitzer der Moosgärten, auf jeglichen Gifteinsatz gegen Nager zu verzichten, weil sie sonst die Vergiftung der Jungstörche in Kauf nähmen.

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