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Kommunalwahl

23.11.2019

Jürgen Hörmann einstimmig nominiert

Jürgen Hörmann einstimmig nominiert
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Wählerblock Zahling benennt einstimmig seinen Bürgermeisterkandidaten für die Wahl in der Gemeinde Obergriesbach im März 2020. Auch die acht Kandidaten aus dem Ortsteil für den Gemeinderat stehen jetzt fest. Wer wieder antritt und was Hörmann vor hat

Eindeutiger kann eine Nominierung nicht ausfallen als die des Wählerblocks Zahling (WBZ), die am Donnerstagabend im Bürgerhaus Zahling stattfand. 144 Wahlberechtigte konnten ihre Stimme abgeben – und das taten sie auch einstimmig für „ihren“ Zahlinger Kandidaten: Jürgen Hörmann.

Keiner der Wahlberechtigten machte einen Gegenvorschlag oder gab einen ungültigen Wahlzettel ab. Es schien, als wäre ganz Zahling sich einig, dass nun endlich wieder einer aus dem Obergriesbacher Ortsteil ins Rathaus einziehen solle. Der Letzte, der es versucht habe, sei Hans Breitsameter im Jahr 1990 gewesen, erinnerte sich der scheidende Obergriesbacher Bürgermeister, Josef Schwegler, zwischen den einzelnen Wahlepisoden.

Während die Zahlinger und die gut 180 Gäste sich mit Essen und Getränken verköstigen ließen, stellte sich Hörmann vor. Es sei dem 53-Jährigen bereits vor zwölf Jahren eine Ehre gewesen, in den Gemeinderat gewählt worden zu sein, um Entscheidungen zu fällen und Verantwortung zu tragen. Und das sei noch heute der Fall.

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Der WBZ-Kandidat erklärte, dass vor allem die Zeit als „Schnupper-Bürgermeister“, wie er die Krankheitsvertretung von Bürgermeister Schwegler Seite an Seite mit dem Zweiten Bürgermeister, Daniel Schulz, bezeichnete, ihn dazu bewogen habe, zu kandidieren: „Wir konnten viele Erfahrungen sammeln.“ Manchmal habe es Spaß gemacht, manchmal seien die Themen auch schwierig gewesen, so Hörmann. Auch mit Zeitfresser-Themen habe er Bekanntschaft machen müssen.

Hörmann betonte das Vier-Augen-Prinzip, das sich bei den beiden „Schnupper-Bürgermeistern“ mittlerweile gut eingespielt habe. Konzentriert, sachlich, friedlich sowie mit Unterstützung der Technik und der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Dasing seien sie bisher vorgegangen.

In Eigenregie ginge es ohnehin nicht, erklärte Hörmann und verglich die Situation mit einem voll besetzten Boot. Der Bürgermeister habe zwar die Funktion des Steuermanns, aber ohne den Gemeinderat an den Rudern und ohne die Bürger, die die Richtung vorgeben, käme dieses Boot nicht vom Fleck. So möchte Hörmann die Arbeit des Gemeinderats verstanden wissen. Mit dem Ziel, kompromiss- und lösungsbereit zu agieren, als Gemeinderat motiviert zur Sitzung und als Bürger gerne in die Rathauskanzlei zu kommen.

Mit diesen Ideen tritt Hörmann sicher gegen Hans Willer, den Bürgermeisterkandidaten der Dorfgemeinschaft Obergriesbach-Zahling (DGOZ), an. Dieser wurde eine Woche vorher mit 127 von 201 Stimmen nominiert und setzte sich gegen Gerhard Kinzel durch (wir berichteten). Ob es noch weitere Kandidaten geben könnte, ist bis jetzt ungewiss.

Direkt im Anschluss an die eindeutige Nominierung des Bürgermeisterkandidaten der WBZ stand die Aufstellung der Gemeinderäte der Liste auf der Agenda: Alle vier Gemeinderäte der WBZ, die bereits in dieser Amtsperiode im Gremium saßen, ließen sich erneut aufstellen. Hinzu kamen vier neue Namen, die sich der Reihe nach kurz vorstellten, bevor die Wahlberechtigten im Bürgerhaus Zahling ihre Stimmen vergeben konnten.

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