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Feierlichkeit

28.08.2018

Kapelle in Axtbrunn eingeweiht

Segnung der Kusterbauernkapelle Maria Himmelskönigin in Axtbrunn nach der Renovierung durch Pater Jiby.
Bild: Hans Settele

Nach der Renovierung erteilt Pater Jiby „Maria Himmelskönigin“ den Segen

Nachdem die Renovierungsarbeiten an der Kapelle in Axtbrunn abgeschlossen waren, erteilte Pater Jiby der Kapelle im Rahmen einer Andacht den kirchlichen Segen und verlieh ihr den Namen Maria Himmelskönigin. Zahlreiche Gläubige nahmen an der Feier teil.

Musikalisch umrahmt wurde die Segnung vom Frauenchor unter der Leitung von Birgit Zierer. Im Anschluss an die Segnung der Kapelle fand ein gemütliches Beisammensein im Garten neben der Kapelle statt. Getränke und Brotzeit wurden von Franziska und Florian Brandner gestiftet. Eine Spendenaktion für die Renovierung der Orgel in der Pfarrkirche Willprechtszell erbrachte 250 Euro.

Seit 1289 ist Axtbrunn urkundlich erwähnt. 1920 erbauten Anna und Josef Brandner auf ihrem Hofgrundstück eine Kapelle. 1967 wurde die Kapelle auf dem Hof von Florian Brandner neu gebaut. Jetzt stand eine Renovierung an. Der Eingangsbereich wurde erneuert, der Vorplatz neu gepflastert, eine Bank aufgestellt, der Boden im Innern ausgebessert und die Wände gestrichen.

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Das Herzstück der renovierten Kapelle ist ein großes Kreuz, das sich seit Langem im Kusterbauernhof befindet. Eine Muttergottesfigur mit Kind aus Gips, typisch für die Zeit um 1920, steht darunter. Sie zeigt Maria als thronende Himmelskönigin. Der auf dem Schoß sitzende Jesusknabe hat seine Rechte zum Segen erhoben. Zur weiteren Ausstattung gehören kleine Kreuzwegbilder.

Einen besonderen Blickfang bilden die beiden Totengedenkbretter. Maria Hilde Off, von 1942 bis 1983 Lehrerin und Schulleiterin in Willprechtszell, ließ auf ihre Kosten Repliken von den Axtbrunner Totenbrettern, die neben dem Eingang an der Gundelsdorfer Maria-Hilf-Kapelle angebracht sind, anfertigen und in der Kapelle aufstellen. Gemalt wurden sie von Sofie Weber 1991. Auf ihnen sind alle Namen der Bauern und Gütler, die bis 1851 zur Pfarrei Gundelsdorf gehört hatten, verzeichnet.

Die Kapelle in Axtbrunn lädt nun auch wieder zum Beten und zum stillen Verweilen ein. Im Buch „Kapellen und Kapellenwege im Wittelsbacher Land“ von Kreisheimatpfleger Hubert Raab sind weitere Einzelheiten über die Kapelle nachzulesen. (tel)

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