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Kartei der Not: Spendenbereitschaft stimmt optimistisch

Kommentar Von Claudia Bammer
29.12.2020

Die Corona-Pandemie bestimmt das zu Ende gehende Jahr. Trotz aller Unsicherheiten denken viele an andere, die Hilfe brauchen. Das macht Hoffnung.

Ein außergewöhnliches Jahr geht zu Ende. Die Corona-Pandemie bestimmte das Leben. Pläne wurden über den Haufen geworfen, ob für den Urlaub, für Feste und Veranstaltungen oder für das Wirtschaftsjahr. Die Mehrheit muss nur mit Einschränkungen leben wie der Maskenpflicht und den Kontaktbeschränkungen. Manche hat es hart getroffen. Sie haben einen geliebten Menschen verloren, ein Angehöriger oder sie selbst sind schwer erkrankt, oder die Einschränkungen bringen sie in existenzielle Nöte. Gerade jetzt tut es gut, dass es im Wittelsbacher Land Solidarität mit Menschen gibt denen es schlechter geht.

Wie schnell jeder in eine Notlage geraten kann, zeigen die Fälle, mit denen die Kartei der Not in ihrer Arbeit konfrontiert wird. Da ist es eine Katastrophe, wenn das Auto kaputt geht oder die Heizkostenabrechnung kommt. Die Kartei der Not hilft seit 55 Jahren in solchen Fällen, auch im Wittelsbacher Land. Um das tun zu können, ist sie auf die Spender angewiesen, die sie unterstützen.

Unsicherheit begleitet viele durch das Jahr

Die Unsicherheit hat viele durch dieses Jahr begleitet. Kurzarbeit oder ein möglicher Jobverlust haben die Spendenbereitschaft lange Zeit gebremst. Zum Jahresende hin aber ist sie merklich angestiegen. Und das, obwohl viele Benefizveranstaltungen, die sonst Geld für das Hilfswerk erlösen, ausfallen mussten. Dass es so viel Zusammenhalt gibt im Wittelsbacher Land, macht Hoffnung. Deshalb allen Spendern ein herzliches Dankeschön.

Lesen Sie dazu auch unseren Artikel: Kartei der Not hilft 18 Mal im Raum Aichach

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