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Natur

31.07.2020

Kein Platz für Störche in Inchenhofen

Warum mögliche Nistplätze in Marktgemeinde leer stehen könnten

Der Bauhof der Gemeinde Inchenhofen bekommt einen gebrauchten Bagger. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung entschieden. Außerdem erfuhr das Gremium, warum der Storch sich in der Gemeinde wahrscheinlich nicht wohlfühlt.

Storch Viel Nachwuchs bei den Störchen im Wittelsbacher Land bedeutet auch einen großen Bedarf an Nistplätzen. Um einen Horst für Adebar in der Gemeinde Inchenhofen einzurichten, sei die Gemeinde trotz Rossmoos jedoch denkbar ungeeignet, erhielt Ludolf Karletshofer als Antwort auf seine Anfrage beim Landesbund für Vogelschutz (LBV). Als Grund nannte der LBV die Monokulturen. „Der Storch wird sich hier nicht wohlfühlen“, bedauerte Karletshofer.

aufgehoben Weder von Privatleuten noch von den Fachstellen am Landratsamt gab es Einwände gegen die Aufhebung des Bebauungsplans „An der Kreisstraße AIC 7 (beim Friedhof). Der Gemeinderat beschloss die Aufhebung. Bauherren haben damit mehr Spielraum, können Baupläne aber nicht mehr im Freistellungsverfahren behandeln lassen.

beschlossen Ein Doppelhaus und zwei Einfamilienhäuser sollen auf der Ecke Großhausener Straße/Walchshofener Weg gebaut werden. Weil ein Teil der Fläche im Außenbereich liegt, ist dafür eine Einbeziehungssatzung notwendig. Der Gemeinderat stimmte dem Entwurf zu.

Bagger Rund 30 Jahre und 12000 Betriebsstunden hat der Bagger des Bauhofs auf dem Buckel. Statt 30000 Euro zu investieren, um ihn wieder flott zu machen, will die Gemeinde einen neuen kaufen.

Der Gemeinderat entschied sich für die Anschaffung eines gebrauchten Baggers mit rund 3000 Betriebsstunden. Die Kosten für das Fahrzeug liegen bei etwa 71000 Euro. Darin verrechnet sind die rund 7000 Euro, die die Gemeinde für den alten Bagger bekommt.

Als Lärm-, Sicht- und Staubschutz soll auf einem Grundstück im Gewerbepark eine 1,80 Meter hohe Mauer an der Seite zur Straße hin gebaut werden. Der Gemeinderat stimmte zu, dass die Mauer, anders als im Bebauungsplan vorgesehen, aus Natursteinen sein darf.

zugestimmt Das Gremium stimmte dem Neubau eines Einfamilienhauses mit zwei Doppelgaragen in der Schwerdtfiehrerstraße, dem Umbau eines landwirtschaftlichen Gebäudes in eine Maschinenhalle und Teilelager in Unterbachern sowie dem Anbau einer Bergehalle in Ingstetten zu.

Ausdrücklich lobte der Bürgermeister in der Sitzung die Arbeit des Teams vom Ferienprogramm. Es werde gut nachgefragt und die Gemeinde habe Anregungen für weitere Angebote bekommen. (drx)

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