Newsticker

Corona-Pandemie verschlechtert weltweite Ernährungslage
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Keine Zeit zum Zögern

06.06.2009

Keine Zeit zum Zögern

Mir passiert sowieso nie was Schlimmes. Mit dieser Ausrede fällt es ganz leicht, sich problemlos vor einigen "Pflichten" des Alltags zu drücken - zum Beispiel vor dem Blutspenden. Und es lassen sich stets viele weitere zweifelhafte Vorwände anführen: Der Spendetermin ist bestimmt während der Arbeitszeit - was definitiv nicht stimmt-, mein Blutdruck ist sicher zu niedrig zum Blut nehmen und: Es muss ja nicht unbedingt diesmal sein. Noch besser: Es werden schon genug andere Leute hingehen. Wer kennt sie nicht, diese Ausflüchte. Sie gelten allerdings nur solange, bis der Zögernde selbst Hilfe braucht. Dann muss das richtige Blut natürlich sofort greifbar sein. Nicht auszudenken, was wäre, wenn alle so denken würden wie er - dann wäre sicherlich nicht genügend Blut vorhanden.

Zugegeben, ohne Zwang schiebt jeder die freiwilligen Pflichttermine vor sich her. Natürlich macht es Spaß zum Essen oder ins Kino zu gehen. Aber: Gutes tun für andere und für sich macht noch viel glücklicher. Noch mehr, wenn man sich mit anderen zusammentut und gemeinsam hilft. Zum Essen gehen können die Spender auch später noch - und danach können sie beruhigt nach Hause fahren, in der Annahme, dass bestimmt auch jemand für sie gespendet hat - nur für den Notfall.

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren