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Versammlung

27.11.2019

Kinder spielen Mini-Stadt beim Ferienprogramm

Bei einem Treffen der Aktiven des Inchenhofener Ferienprogramms zogen sie eine positive Bilanz.
Foto: Claudia Mokosch

Inchenhofener Aktive ziehen bei Treffen positive Bilanz. Bei über 30 verschiedenen Angeboten entdecken Kinder ihre Talente

Im November trafen sich alle Aktiven des Ferienprogramms in Inchenhofen zu einer Nachlese. Bei einer Bilderschau und einem von der Gemeinde spendierten Essen berichteten sie von den Kursen und Veranstaltungen.

Bis auf zwei Aktionen, die wegen schlechten Wetters oder unglücklicher Terminwahl ausfallen mussten, fand das Ferienprogramm mit seinen 30 verschiedenen Angeboten zum Bauen, Gestalten, Sporteln, Experimentieren und Wandern wieder regen Zulauf bei den Jugendlichen. Besonders freuten sich die beiden Jugendbetreuerinnen der Gemeinde, Andrea Schmidberger und Cilli Reiner, dass heuer zum ersten Mal alle Kinder ihre Wunschveranstaltungen besuchen konnten.

Als besondere Veranstaltung fand in der ersten Ferienwoche in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Hollenbach und Petersdorf die Ministadt (HoPeIn) statt, die sich auf dem Hollenbacher Schulgelände breitmachte. Dabei konnten die Kinder und Jugendlichen fünf Tage lang selbst die politischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge in einer Stadt spielerisch erproben. Ein Bürgermeister wurde gewählt, es gab Polizei und Feuerwehr und jeder musste verschiedene Berufe ausüben, um sein Geld für Essen und Vergnügungen zu verdienen.

Schnell stellten manche zum Beispiel fest, dass es gar nicht so gut ist, alles sauer verdiente Geld gleich auf die Bank zu bringen. Denn als es darum ging, sich ein Mittagessen zu kaufen, hatte diese gerade geschlossen und man kam nicht an sein Bares ran. Näherinnen, Köche, Müllmänner und andere fertigten Waren, die dann erworben werden konnten. Den gewählten Beruf musste man mindestens eine Stunde ausüben, bevor man in eine andere Sparte wechseln konnte. Abends gab es Bürgerversammlungen, bei denen über Verordnungen abgestimmt oder Probleme besprochen wurden.

Auch bei den anderen Veranstaltungen gab es lustige oder interessante Situationen. Teilweise konnten die gebauten, genähten, bemalten, getöpferten oder gestalteten Gegenstände auf der Versammlung auch im Original betrachtet werden. Dabei staunten einige, was für Talente in den Kindern stecken.

Die beiden Jugendbeauftragten und Zweiter Bürgermeister Hans Schweizer bedankten sich im Namen der Gemeinde bei allen für ihr ehrenamtliches Engagement. (cmo)

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