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Schiltberg

26.02.2018

Kindergarten soll ab April erweitert werden

Hinter dem bestehenden Kindergartengebäude in Schiltberg soll ein eingeschossiger Anbau entstehen.
Bild: Sabrina Rauscher

Anbau in Schiltberg soll bereits im September fertig sein. Der Zeitplan ist eng, doch es gibt gute Nachrichten vom Statiker.

Die Arbeiten zur geplanten Erweiterung des Kindergartens in Schiltberg sollen voraussichtlich schon im April beginnen. Das berichtete Architekt Josef Obeser in der Schiltberger Gemeinderatssitzung. Die Baugenehmigung durch das Landratsamt ist da. Nun können die Leistungsverzeichnisse für die Baumeister-, Zimmerer-, Dachdecker- und Spenglerarbeiten an interessierte Firmen verschickt werden.

Da der Anbau bereits bis September dieses Jahres fertig sein soll, muss es Schlag auf Schlag gehen. Obeser gab zu: „Wir sind zeitlich eng dran.“ Aber der Architekt aus Wollomoos ( Altomünster, Landkreis Dachau) hatte auch gute Nachrichten für den Gemeinderat: Das Gebäude kann laut Statiker ohne Pfahlgründung gebaut werden. Eine einfache Bodenplatte aus Stahlbeton sei für die Baustabilität ausreichend.

Feuerwehrhausmit Verwaltung

Auch beim Neubau des Feuerwehrhauses mit Gemeindeverwaltung in Schiltberg berichtete Architekt Obeser über gute Fortschritte. Als Nächstes werden von der Schreinerei die Außentüren montiert. Hier musste sich das Gremium für eine Eingangstüre zum neuen Rathaus entscheiden. Mit knapper Mehrheit fiel die Wahl auf ein Modell in dem gleichen Anthrazitton wie das der Fenster. Seitlich und oberhalb der Türe sollen Glaselemente für die nötige Belichtung im Inneren sorgen. Die Zugangstüre zum Feuerwehrhaus und die Nebeneingangstüren werden im gleichen Farbton gehalten. Lediglich das Zufahrtstor zur Feuerwehrgarage wird etwas heller in einem Aluminiumton ausgeschrieben. Dafür hat sich der Feuerwehrarbeitskreis bei seiner Sitzung im November entschieden. Insgesamt soll das Sektionaltor großflächige Elemente aus Echtglas bekommen. Auf eine zusätzliche integrierte Türe wird verzichtet.

Über die Bodenbeläge für den Innenraum wurde ebenfalls schon grob vorentschieden. In den Büro- und Verwaltungsräumen soll ein Nadelfilz verlegt werden. Für Gänge und Treppenhaus werden voraussichtlich Naturstein beziehungsweise Fliesen verwendet. Für den neuen Sitzungssaal im Obergeschoss bevorzugen die Räte derzeit einen Linoleumbelag. Die Malerarbeiten für den Innen- und Außenbereich werden zunächst in neutralem Weiß ausgeschrieben. Auch hier werden nun entsprechende Firmen kontaktiert.

Breitbandausbau in der Gemeinde

Bereits im November hatte die Gemeinde die Information erhalten, dass der Freistaat Bayern ein zusätzliches Förderprogramm zum Anschluss abgelegener Höfe und Siedlungen an das Glasfasernetz gestartet hat. Daraufhin wurde die vorhandene Breitbandversorgung überprüft.

Sie ergab, dass nur noch die Anwesen an der Wöresbacher Straße in Rapperzell sowie der Besuchhof bei Allenberg unterversorgt und damit förderfähig sind. Der Gemeinderat beschloss, dass auch hier die Breitbandversorgung verbessert werden soll. Allerdings ist das Verfahren ohne Auftragsvergabe zu stoppen, wenn die auszugleichende Wirtschaftlichkeitslücke 50000 Euro und somit eine gemeindliche Beteiligung von 10000 Euro überschreitet.

Baugebiet Schiltberg-Nord Zu Verzögerungen mit bisher unbestimmter Länge kommt es beim neuen Baugebiet Schiltberg-Nord. Obwohl die Untere Denkmalschutzbehörde zunäc

hst keine Bedenken angemeldet hatte, wurden dennoch Keramikscherben, Schlackenstücke und Kohlereste gefunden. Ehe die anstehenden Arbeiten fortgesetzt werden, müssen Bodensondierungen stattfinden.

Zuschussfür Dorf-/Betriebshelfer

Die Gemeinde Schiltberg gewährt der katholischen Dorfhelferinnen und Betriebshelfer Bayern GmbH einen Zuschuss von rund 290 Euro.

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