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Gemeinderat

18.01.2019

Kinderhaus öffnet eine Stunde länger

Das Kinderhaus Sonnenschein mit seiner Gartenanlage bietet ein interessantes Umfeld für Kinder. Nun trägt die Gemeinde dem Wunsch nach längeren Öffnungszeiten Rechnung – allerdings mit steigenden Preisen.

Mit den verlängerten Öffnungszeiten steigen in Sielenbach auch die Gebühren der Eltern zum neuen Kindergartenjahr für das Haus Sonnenschein. Ein Bauantrag stößt im Gremium auf einhelligen Widerstand

Der Bedarf an Betreuung für kleine Kinder steigt in der Gemeinde Sielenbach. Bei einer Befragung im September 2018 stellte sich heraus, dass 14 Familien längere Öffnungszeiten im Kinderhaus Sonnenschein wünschen. Der Gemeinderat erklärte sich in seiner ersten Sitzung im Jahr 2019 damit einverstanden.

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Das bedeutet: Die Einrichtung öffnet wie bisher von Montag bis Freitag jeweils um 7 Uhr, aber sie schließt von Montag bis Donnerstag nicht mehr um 15.30 Uhr, sondern erst um 16.30 Uhr. Ähnlich sieht die Vereinbarung am Freitag aus. Dann werden die Kinder ebenfalls eine Stunde länger betreut, also nicht mehr bis 14.30 Uhr, sondern ab dem dem neuen Kindergartenjahr 2019/20 bis 15.30 Uhr.

Mit der Verlängerung der Öffnungszeiten steigen die Gebühren. Wie es in der Beschlussvorlage formuliert wurde, steigt der Beitragssatz in der Kinderkrippe in 15er- Schritten (entspricht 245 Euro) und im Kindergarten in 7,50er-Schritten (entspricht 122,50 Euro). Diese Zahlen kommentierte Bürgermeister Martin Echter so: „Wir liegen in der Verwaltungsgemeinschaft Dasing im Mittelfeld. Ich glaube, das ist angebracht.“

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für Kläranlage Die Gemeinde Sielenbach schätzt sich glücklich, dass sie an die Kläranlage Aichach angeschlossen ist. Der Bürgermeister äußerte sich dazu: „Es hätte uns nichts Besseres passieren können.“ An Betriebskosten für das Jahr 2017 wurden 53000 Euro vorausgezahlt, jetzt wird eine Nachzahlung von gut 8000 Euro fällig. Für den Gesamtbetrag könnte man in Sielenbach lediglich eine Arbeitskraft entlohnen, hieß es dazu.

abgelehnt Der Antrag auf den Bau eines Zweifamilienhauses mit Einliegerwohnung und Garagen in der Holzgruber Straße in Tödtenried löste eine längere Debatte aus. Am Ende gab es ein eindeutiges Ergebnis bei der Abstimmung. Kein Mitglied des Gemeinderates erklärte sich mit dem Vorhaben in dieser Form einverstanden; Josef Kreppold und Heinz Geiling fehlten entschuldigt. Nicht allein Martin Echter formulierte sein Unverständnis darüber, dass der Antragsteller von seinem Vorbescheid, der 2009 genehmigt und seither wiederholt verlängert worden war, jetzt in wesentlichen Punkten abweicht. Mit der Angelegenheit hat sich nun das Landratsamt in Aichach zu befassen. Bei der aktuellen Planung stört sich der Gemeinderat an den drei Geschossen und insgesamt an der Höhe des Hauptgebäudes.

über Satzung In der Weinbergstraße in Sielenbach wird wieder über eine Einbeziehungssatzung Baurecht hergestellt. Diese hatte das Landratsamts für erforderlich gehalten. Der Gemeinderat hatte sich bei einem Termin vor Ort bereits mit dem Vorhaben einverstanden erklärt. Zweiter Bürgermeister Franz Moser regte an, man sollte sich doch in diesem Zusammenhang auch gleich Gedanken über Arbeiten an Kanal und Straße machen. Das wird nun im Rahmen eines städtebaulichen Vertrags geschehen. Die Kosten des Verfahrens hat der Antragsteller zu tragen.

teurer Die Arbeiten an vier Straßen waren für insgesamt 189000 Euro vergeben worden, am Ende mussten für die Maßnahmen an der Straße von Tödtenried nach Unterschröttenlohe, am Postweg zum Sportplatz, am Teilstück nach Schlossberg und am Teilstück Alter Hohleneicher Straße 197000 Euro überwiesen werden. Die Steigerung von 4,3 Prozent ist darauf zurückzuführen, dass die ausgebauten Straßenstücke umfangreicher ausfielen als zunächst gedacht. Bei den Wirtschaftswegen nach Schlossberg und Alter Hohlen-eicher Weg beteiligen sich die Flurneuordnung und die Jagdgenossenschaft mit einem Anteil von 33000 Euro.

Bei den Jugendzuschüssen sieht der Gemeinderat keinen Anlass, die bestehende Regelung zu ändern. Eine Entscheidung über die Vergabe von Mitteln wird demnach auch künftig von Fall zu Fall getroffen. Im Landratsamt in Aichach soll nachgefragt werden, ob die Schützenvereine bei der Förderung den Sportvereinen gleichgestellt sind.

Josef Strasser betonte: „Jeder Verein muss gleich behandelt werden, jeder Verein hat das Recht, eine Förderung zu beantragen.“ Andreas Schneider meinte: „Bei uns ist noch kein Verein abgewiesen oder abgespeist worden.“ Er wehrte sich dagegen, jetzt „schnellschnell einen Betrag festzulegen“.

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