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27.04.2015

Klagen beim Spargel- und Spezialitätenmarkt

Unter Anleitung von Spargelkönigin Martina Maurer versuchte Martin Fischer von der Aga sein Glück beim Spargelstechen.
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Unter Anleitung von Spargelkönigin Martina Maurer versuchte Martin Fischer von der Aga sein Glück beim Spargelstechen.
Bild: Erich Echter

Während der Stadtplatz am Sonntag gut gefüllt ist, bleibt der Tandlmarkt dünn besucht. Die Verkäufer sehen sich im Abseits und üben Kritik an der Organisation.

Der Aichacher Stadtplatz gestern gegen 12.15 Uhr: Vor dem Alten Rathaus wird der Spargel- und Spezialitätenmarkt eröffnet. „Das Megawochenende nimmt langsam Fahrt auf“, sagt Aichachs Bürgermeister Klaus Habermann. „Wem es in Aichach langweilig wird, der ist selber schuld.“ Minuten später wird unter den Augen der Zuschauer Spargel gestochen.

Allen voran von der Schrobenhausener Spargelkönigin Martina Maurer. „Immer wieder ein Erlebnis“, sagt sie, als es vorbei ist. Erst darf Maurer mit dem Zweiten Bürgermeister Helmut Beck, dem Dritten Bürgermeister Karl-Heinz Schindler und Birgit Cischek von der Sparkasse Aichach-Schrobenhausen ran. Anschließend unterstützt sie Martin Fischer, Vorstandsmitglied der Aktionsgemeinschaft Aichach (Aga).

Nicht alle sind mit dem Markt zufrieden

Die Aga ist es auch, die den zweiten Spargel- und Spezialitätenmarkt organisiert hat. Ein Markt, mit dem am Ende allerdings nicht alle Verkäufer zufrieden sind: Denn der Tandlmarkt, wo die meisten Stände stehen, bleibt im Vergleich zum sehr gut gefüllten Stadtplatz am Sonntag doch etwas leer. Burgi Klein, die ganz am Ende der Reihe Damwild verkauft, sagt, die Organisatoren hätten sich zu wenig Gedanken gemacht: „Wo die Autos sind, spielt sich alles ab.“ Ihr Standnachbar Hans Merkl, der unter anderem Zuckerwatte, gebrannte Mandeln und Schokobananen anbietet, sieht das ähnlich: „Die Stände hätten weiter nach vorne gemusst.“ Zudem seien die Lücken zwischen ihnen zu groß.

Manuela Porcari von der Vinothek Porcari steht mit ihrem Stand direkt an der Einmündung zum Tandlmarkt: „Unser Angebot wird super angenommen.“ Mehr Stände direkt zwischen den Autos auf dem Stadtplatz hätte sich auch Oliver Schön gewünscht, der auf dem Markt Allgäuer Bergkäse verkauft: „60 Prozent laufen am Tandlmarkt vorbei.“

Aga will Markt und Autosonntag besser verknüpfen

Martin Fischer von der Aga sagt dazu: „Wir sind noch am Optimieren.“ Er kündigt an: „Wir wollen schauen, dass wir das noch besser verknüpfen und den Tandlmarkt mehr einbinden.“ Er zeigt sich beim Spargelanstich zufrieden mit dem Angebot.

Burgi Klein jedoch hat am Nachmittag genug. „Ich habe vor, dass ich jetzt zusammenpacke und fahre“, sagt sie gegen 15 Uhr – noch bevor der Markt enden soll.

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