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Konzert

17.10.2017

Klangstarkes Gotteslob

Die Singrunde Todtenweis gab am Sonntag unter der Leitung von Ursula Haggenmüller ein Konzert in der Todtenweiser Pfarrkirche.
Bild: Sofia Brandmayr

Singrunde Todtenweis tritt am Kirchweihsonntag in der Pfarrkirche auf. Die Zuhörer machen dabei kräftig mit

Das mannigfaltige gesangliche Gotteslob, das der Chor der Singrunde am Sonntagnachmittag in der Pfarrkirche Todtenweis darbot, beeindruckte die Besucher. Unter dem Motto „Ich will singen dem Herrn ein Leben lang“ interpretierten die Sänger unter der Leitung von Ursula Haggenmüller mit Klangpracht und Harmonie die geistlichen Lieder in einer entspannten, lockeren Atmosphäre.

Einen angenehmen Wohlklang erzeugte das „Wallfahrerlied“ aus der schwäbischen Türkei. „Rühmt ihn mit Lobgesang“, „Preist ihn mit Liedern“, „Singt dem Herrn ein neues Lied“ – Psalmen aus dem Alten Testament und vorgetragen von Ursula Haggenmüller zwischen den Chorsätzen, begleiteten das Programm. Klangstark und auffordernd gestaltete der Chor den Satz „Komm, sag es allen Leuten“. Immer wieder kamen Lob und Ehre zum Ausdruck, wie in dem Lied „Gott zu Ehren“, das der Frauenchor ausgewogen interpretierte und machtvoll mit einem „Halleluja“ beendete.

Bei dem bekannten Lied „Lob froh den Herrn“ stimmten auch die Zuhörer mit in den Jubel ein. Das traditionelle Lied „Gott hat alles recht gemacht“ aus Südtirol mit dem Text von Lorenz Maierhofer zeigte wiederum, wie vielfältig die Natur ist und wie sehr der Mensch sie beschützen soll. „Alles muss leben, wie Gott es befiehlt“, heißt es im Text weiter. Ein weiteres Dankeslied von Edward Elgar, bearbeitet von Klaus Heizmann, gestaltete der Chor wohlklingend.

Ganz unangestrengt konnten die Zuhörer beim vierstimmigen Kanon „Die Herrlichkeit des Herrn“ nach Psalm 104 einsetzen. Wie schön es ist, zu leben, zu singen und in der Gemeinschaft zu feiern, beschreibt Thomas Eger in seinem Satz „Du bist ein guter Gott“. Die Sänger boten ihn schnörkellos und ausgewogen dar. Ursula Haggenmüller holte sich Andy Förg und Hans Leopold zur Seite und begann mit den beiden Unterstützern das Lied „Schön ist das Leben“ zu singen. Zur großen Überraschung fielen einige Zuhörer bei dem Refrain „Die Freude ist das Licht des Lebens“ kräftig mit ein. Der Frauenchor folgte mit dem dreistimmigen Satz „Preisen lasst uns unsern Gott“, endend mit einem kraftvollen Halleluja, das in einem verhaltenen Amen ausklang.

Die Volksweise „Erhebt in vollen Chören“, ein Satz für vier gemischte Stimmen, und „Es blüh’n drei Rosen auf einem Strauch“ – für Frauenchor gesetzt – wurden feinfühlig, mit schlichter Frömmigkeit, von den Sängern vorgetragen. Sie brachten somit im Oktober ein Loblied auf die Himmelskönigin dar. Ein „Behüte mich Gott, ich vertraue dir“ beendete das in die Seele treffende Hörerlebnis. Die Singrunde wird in diesem Jahr 70 Jahre alt. Mit ihrem Konzert bot sie ein erhabenes Musikerlebnis. Die Zuhörer dankten mit großem Applaus. (hg)

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