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Maria Birnbaum

12.05.2015

Klassik und Volksmusik für Familien in Not

Fast zu klein war die Wallfahrtskirche Maria Birnbaum, als der Landfrauenchor und das Kammerorchester Friedberg zum Benefizkonzert einluden.
Bild: Manuela Rieger

Landfrauenchor und Kammerorchester singen und spielen für Familienpflegestation des Frauenbundes

Ein musikalisches Geschenk für die Gottesmutter war es, das in der Wallfahrtskirche Maria Birnbaum die überaus zahlreichen Besucher begeisterte. Zu diesem Mariensingen hatte der Landfrauenchor des Wittelsbacher Landes eingeladen. Die Teilnahme daran war überwältigend.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes im Landkreis Aichach-Friedberg, Inge Karg, spielte das Kammerorchester Friedberg unter dem Dirigat von Gereon Trier. Mit Corellis Concerto grosso op. 6/8 für zwei Violinen, Violoncello, Streicher und Basso, das 1712 entstand, wurde ein Werk gespielt, das gewissermaßen stilbildend für die damalige Musikszene war, denn es hatte weitreichenden Einfluss auf die Entwicklung der Kammermusik.

Im Anschluss stellte Monika Heiß, Vorsitzende des Familienpflegewerks des Landesverbandes des Frauenbundes den Werdegang der Familienpflegestation Aichach vor. Die feiert nun ihr 25-Jähriges und hat mit 4000 Einsätzen eine stolze Zahl vorzulegen. Die vielen ehrenamtlichen Helfer würdigte auch Landrat Klaus Metzger und definierte das, was Heimat ausmacht: Musik, Kirche und Soziales seien die Grundpfeiler unserer Heimat.

Der Frühling steht für erwachendes Leben und Fruchtbarkeit, beides ist ebenfalls mit Maria als der Mutter Gottes verbunden. Sie ist die eine, die in tausend Bildern für alle da ist. So auch in der Wallfahrtskirche Maria Birnbaum, wo die unzähligen Besucher der Musik lauschten.

Der Landfrauenchor mit Rupert Reitberger am Pult spannte den Bogen von einstimmigem bis hin zum mehrstimmigen Chorgesang.

Bei diesem Mariensingen mit volksmusikalischen und klassischen Beispielen aus dem reichhaltigen Schatz des Marienlobs zeigte der Chor nicht nur seine eigene Vielfalt, sondern auch die inhaltliche und melodische Bandbreite der Marienverehrung. Im Salve Regina von Franz Schubert und Laudate Dominum von Mozart ließ Marina Ulewicz ihren Sopran durch das Kirchenschiff klingen.

Johann Sebastian Bach durfte nicht fehlen: das Konzert in d-Moll, BWV 1043. Eine Gelegenheit für Violininterpreten, auch mal zu zweit zu spielen, wie Beate Findling-Klobe und Kirsten Oppenauer Mitglieder des Kammerorchesters Friedberg. Nach einer guten Stunde voller bewegender Musik bedankte sich die große Zuhörerschar bei allen Mitwirkenden mit anhaltendem Applaus.

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