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Konzert

09.11.2012

Kleines Publikum, großer Beifall

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„An die ferne Geliebte“ – Der junge Tenor Yoed Sorek aus München gastierte in Schiltberg. Er bot einen Ohrenschmaus für die aufmerksamen Zuhörer. Am Klavier begleitete ihn Stephanie Knauer auf höchstem Niveau.

Tenor Yoed Sorek begeistert in der Schiltberger Mehrzweckhalle. Abschied von Yogalehrer Lorenc

Schiltberg Einen solchen Musik- und Gesanggenuss gibt es in Schiltberg nicht alle Tage zu genießen: Der junge Tenor Yoed Sorek bot in der Mehrzweckhalle ein ansprechendes Konzert. Organisiert hatten die Veranstaltung der Förderverein von Kindergarten und Grundschule Schiltberg mit der Vorsitzenden Solveyk Neumüller. Der Yogalehrer Karel Lorenc hatte die Kontakte zu dem Sänger hergestellt. Am Klavier begleitete den Tenor auf höchstem Niveau die Augsburger Pianistin und Inhaberin des Meisterklassendiploms Stephanie Knauer.

Karel Lorenc wirkte in Schiltberg über die Volkshochschule 28 Jahre als Yogalehrer. Das Konzert war für ihn auch ein Dankeschön zum Abschied. „Sie haben es immer geschafft, die Frauen und Männer unserer Gemeinde für ihre Kurse zu begeistern“, dankte Bürgermeister Josef Schreier dem Kursleiter. Lorenz dazu: „Es war immer wunderschön in Schiltberg.“

Der begnadete Sänger Yoed Sorek beeindruckte mit seiner klaren Ausdrucksweise, mit seinem brillant gefühlvollem Gesang, seiner klangvollen und fokussierenden Stimme, im Wechselspiel ruhig und kraftvoll eingesetzt. Yoed Sorek wurde in Jerusalem geboren. In jungen Jahren wirkte er als Knabensopran bei den Berliner Philharmonikern. Neben Gesang studierte der Künstler Klavier mit Abschluss am Royal Konservatorium in Den Haag. Im Bereich der jüdischen Musik arbeitet er seit vielen Jahren in Europa, Israel und den USA. Sorek ist seit einem Jahr in Deutschland und lebt heute in München.

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Auch jüdische und israelische Lieder vorgetragen

Der sympathische Tenor eröffnete das Konzert mit „An die ferne Geliebte, Op. 98“ von Beethoven. In drei verschiedenen Versionen brachte er das „Heidenröslein“ von Johann Wolfgang von Goethe in die mit 60 Zuhörern besetzte Turnhalle. Aus dem Musical „Anatevka“ (Der Fiedler auf dem Dach) begeisterte er das Publikum mit „Wenn ich einmal reich wär“. Auch jüdische und israelische Lieder und das französische „Priez pour paix“ aus der Feder von Francis Poulenc hatte Sorek mit nach Schiltberg gebracht. Sorek und Lorenz kennen sich vom Münchener Synagogen-Chor, und so ließ es sich Yogalehrer und Autor Lorenc nicht nehmen, selbst auch Lieder zum Besten zu geben. „Wien, du Stadt meiner Träume“ von Rudolf Sieczyski gehörte zu den Zugaben von Yoed Sorek und Stefanie Knauer, und es folgten ein Riesenapplaus und Bravorufe. Schade nur, dass nicht mehr Musikliebhaber gekommen sind. (skw)

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