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Erdbeben auf Lombok: Eine Aichacherin hilft von Herzen gerne

Christoph Lotter
Kommentar Von Christoph Lotter
14.08.2018

Julia Linscheid überlebt das Erdbeben auf der indonesischen Insel. Das Schicksal der Menschen bewegt die 22-Jährige. Ihre Hilfe kommt von Herzen.

So schnell wird man vom Weltenbummler zu einer Katastrophenhelferin – mit welcher Selbstverständlichkeit Julia Linscheid aus Aichach in einem Satz ihre Erlebnisse in Indonesien auf den schrecklichen Punkt bringt, ist beeindruckend. Die erst 22-Jährige berichtet von ihren Tagen nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,0 auf der Insel Lombok. (hier geht's zum Artikel) Sie spricht von ihrem einstürzendem Bungalow, dem Verwesungsgeruch in der Hafenstadt Bangsal, von der eingepackten Leiche in dem Polizeiauto auf der Fahrt nach Mataram, von den hunderten Toten und den tausenden Verletzten und davon, wie sehr sie das grausame Schicksal der Menschen vor Ort bewegt. Und man merkt sofort, das ist nicht aufgesetzt. Die Worte der Aichacherin kommen von Herzen. Wie sonst auch, kann eine so junge Frau eine derartige physische und vor allem psychische Belastung aushalten, wenn nicht durch tiefste Überzeugung. Sie erlebt Dinge, die sich die meisten gar nicht vorzustellen wagen. Und während der Großteil der Touristen so schnell wie möglich das Weite sucht – was nebenbei bemerkt durchaus nachvollziehbar ist –, verweilt Linscheid ohne eine Sekunde daran zu zweifeln im Herzen der Katastrophe und hilft den Menschen. Hilfe, die auf der Insel dringend benötigt wird.

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