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Kommentar

22.08.2019

Kommt eine Verkehrswende in Aichach?

Der Flexibus fährt in Günzburg. Das Konzept gefällt der Aichacher SPD.
Bild: Hans Bosch (Archiv)

Die Aichacher SPD hat neue Ideen fürs Thema Verkehr in Aichach. Doch mit einem Vorschlag allein ist es nicht getan.

Verkehrspolitik in Aichach: Das war seit Kommunalpolitiker-Gedenken hinweg nahezu immer eine Einbahnstraße. Im Vordergrund und im Blickpunkt stand immer das Auto. Um einzelne Parkplätze, die heiligen Kühe der Stadtpolitik, wurde oft stundenlang im Stadtrat gestritten. Und die Dauer-Diskussion um ein zusätzliches Parkdeck, eine weitere Tiefgarage oder ein Spiral-Parkhaus drehte sich gefühlt zwei Jahrzehnte im Kreis. Der Vorschlag für einen verkehrsberuhigten Stadtplatz war mal ein großes Thema in der Kreisstadt – aber nur im Kommunalwahlkampf 2002 und dann noch ein wenig beim nächsten Urnengang 2008. Danach wurde wieder über Autos und ihre Stellplätze nach dem Ausbau am Tandlmarkt oder jetzt in der Oberen Vorstadt debattiert.

Beim Verkehr geht es in die andere Richtung

Jetzt aber bewegt sich endlich wieder was in Sachen Verkehr – und zwar in eine andere Richtung. Die Grünen starten eine Initiative für Mitfahrbänke in den Stadtteilen und die SPD macht in ihren Vorstellungen für die Schwerpunkte in den nächsten sechs Jahren noch einen deutlich größeren Aufschlag: Die Einführung einer Stadtbuslinie wäre in der Tat ein Quantensprung. Dazu soll wieder über „verkehrsfreie Zonen in Teilbereichen der Aichacher Innenstadt“ nachgedacht werden. Das hört sich interessant und zukunftsorientiert an. Zunächst steht 2020 aber wieder eine Kommunalwahl an. Es wäre gut, wenn die Verkehrswende in Aichach auch danach noch ein Top-Thema wäre.

Hier geht's zum Artikel Schneller nach Aichach: SPD will Stadtlinie einführen

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